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© Foto: picture-alliance; Célia Okoyino da Mbabi bejubelt ihr Tor zum 2:0
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(Fußball)
Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft ist eindrucksvoll in die Frauen-WM im eigenen Land gestartet. Im ausverkauften Berliner Olympiastadion feierte das Team von Bundestrainerin Silvia Neid gegen Kanada einen ungefährdeten Auftaktsieg, musste allerdings in der Schlussphase zittern.
Die DFB-Elf behielt beim 2:1 (2:0)-Sieg auch im zehnten Aufeinandertreffen mit den Kanadierinnen zum zehnten Mal die Oberhand. Kerstin Garefrekes (10.) und Célia Okoyino da Mbabi (42.) erzielten die Treffer vor 73 680 Zuschauern, für Kanada traf Christine Sinclair (82.).
Grings zu Beginn nur auf der Bank
Bundestrainerin Silvia Neid hielt in ihrer Startformation eine Überraschung bereit: Stürmerin Inka Grings musste auf der Bank Platz nehmen, für sie durfte die in den Testspielen auffälligere Célia Okoyino da Mbabi von Beginn an im Mittelfeld ran, Birgit Prinz agierte überraschend als Sturmspitze. Auf der linken Außenbahn schenkte Neid Melanie Behringer das Vertrauen gegenüber Fatmire Bajramaj. Italiens Trainerin Carolina Morace stellte wie schon in den vorigen Testspielen Erin McLeod in den Kasten, anstelle der erfahreneren Karina LeBlanc, und bot auch sonst die erwartete Formation auf.
Deutschland drückt, doch Großchance für Sinclair
Die DFB-Elf drückte von Beginn an aufs Tempo, doch nach einem Fehler von Simone Laudehr sorgte Christine Sinclair für eine Schrecksekunde und die erste Großchance des Spiels, doch ihr Schuss aus 14 Metern ging übers Tor (6.). Doch dann kam die Minute von Kerstin Garefrekes: Erst fand sie nach Flanke von Melanie Behringer noch ihre Meisterin in McLeod, die aus kurzer Distanz ihren Schuss glänzend parierte, doch kurz darauf verwertete sie eine Flanke von Babett Peter kaltschnäuzig per Kopf zur frühen 1:0-Führung, nachdem McLeod den Ball unterlaufen hatte und Marie-Eve Nault im Kopfballduell den Kürzeren zog (10.).
Kanada kommt besser ins Spiel
Deutschland bestimmte dank starken Flügelspiels weiter die Partie, Annike Krahn setzte den Ball nach einem Freistoß von Behringer nur knapp neben das Tor (16.). Doch die Kanadierinnen arbeiteten sich nach und nach besser in die Partie, eine Hereingabe von Diana Matheson klärte Linda Bresonik in höchster Not zur Ecke (20.). Der deutsche Spielfluss kam nun ein wenig ins Stocken, Matheson hatte mit einem 20-Meter-Schuss übers Tor eine weitere gute kanadische Szene (29.).
Garefrekes und Behringer überzeugen
Die heute unauffällige Kim Kulig setzte nach Ecke von Behringer einen Kopfball nur knapp neben das Tor (33.), doch weitere Chancen blieben zunächst Mangelware. Bresonik ging ein wenig zu unentschlossen gegen Sinclair zu Werke, doch Angerer hielt die Hereingabe sicher (35.). Die Schlussminuten der ersten Halbzeit gehörten dann wieder klar der DFB-Elf. Die starke Behringer setzte sich am rechten Flügel kraftvoll gegen Marie-Even Nault durch, doch ihr Schuss ging über das Tor (40.). Doch nach einem langen Pass von Garefrekes noch hinter der Mittellinie ging Da Mbabi auf und davon und schob den Ball eiskalt zum 2:0 ins Netz (42.).
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