Bernhard |
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6875 Aufrufe | 2 Kommentare | 11.07.2008 |
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(Radsport) Die Tour de France 2008 hat ihren ersten Dopingfall. Wie die französische Anti-Doping-Agentur AFLD und auch die Tourveranstalter übereinstimmend melden, wurde der Spanier Manuel Beltran vom Team Liquigas bereits nach der ersten Etappe am vergangenen Samstag positiv auf EPO getestet.
Der Kampf für eine saubere Tour 2008 hat einen ersten Rückschlag erlitten. Wie die AFLD und der Tourveranstalter mitteilten, wurde der Spanier Manuel Beltran positiv auf EPO getestet. Die Probe wurde bereits nach der ersten Etappe genommen, musste aber erst ausgewertet werden.
Beltran wurde sofort von seinem Team von der Tour de France zurückgezogen. Teammanager Paolo Barbieri zeigte sich erschüttert: "Es handelt sich um einen Einzelfall. Alle anderen im Team haben nichts mir der Sache zu tun. Unsere erste Entscheidung ist, Manuel Beltran aus dem Rennen zu nehmen. Er soll nun die B-Probe beantragen. Sollte auch die positiv ausfallen, endet unsere Zusammenarbeit. Wir tun viel im Kampf gegen Doping. Wir verstehen nicht, wie das passieren konnte."
Barbieri bestätigte zudem, dass Sondereinheiten der Polizei das Mannschaftshotel durchsucht haben und den Sünder Beltran zum Verhör mitgenommen haben. Sollte sich herausstellen, dass die Teamleitung von den Aktivitäten seines Fahrers gewusst hat, drohen harte Strafen. Das Team würde sofort von der Tour ausgeschlossen werden und müsste eine Strafe in Höhe von 100.000 Euro an den Tourveranstalter zahlen.
Der Präsident der Teamvereinigung Eric Boyer sagte dazu folgendes: "Es muss bewiesen sein, dass eine Komplizenschaft mit dem Team-Management besteht. Falls der Fahrer eigenständig gehandelt hat, kann die Mannschaft bleiben, und es muss auch kein Bußgeld gezahlt werden."
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