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Nicht nur vom Berlin-Marathon, sondern auch vom drumherum und vorneweg wird aus meiner Sicht als Teilnehmer berichtet.
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Ich hatte mich zu dem Marathon schon gemeldet, bevor ich ins RW-Forum gefunden hatte, aber dort bekam das ganze ‚ne neue Bedeutung…
Es fing an mit einer spannenden Seite im Forum „Anmeldung zum Berlin-Marathon“, die allerdings für mich erst nach und nach an Spannung zunahm, indem ich auch mehr und mehr Leute im Forum „kennenlernte“.
Am Donnerstag den 25.09. holte ich mir meine Startnummer nachdem ich die Mitgliedschaft am „Erdinger-Alkoholfrei-Team“-Stand zum 01.10.08 beantragt ohne Probleme beantragt hatte.
Dann kam ich mit dem gleich daneben sitzenden netten Menschen vom Race-Runner-Shop(toller Tria-Shop in Berlin) ins Gespräch kam und so meine Startnummer fast erst im letzten Augenblick abholte. War ja auch gemütlich nach zwei Erdinger-Alkoholfrei!
Am Samstag war dann Fori-Treffen, worauf ich mich, mit Recht wie ich feststellte, freute. Ich hatte wirklich einen richtig netten Abend mit „Kathrinchen, Denise rennt, Stefan zieht dran, Philcomputing“ und wie sie alle hießen, mit ihren Fori-Namen.
Und dann waren noch die drei vom Runnersworld-Team, die die versprochenen T-Shirts verteilten (Mei, is denn scho Weihnachten?). Nach einen netten Essen und Beisammensein, verabschiedeten wir uns voneinander und wünschten uns gegen seitig viel Erfolg für den folgenden Tag.
Als ich zuhause war packte ich schon mal alles zusammen für den nächsten, großen Tag und legte mich hin und schlief trotz aller Aufregung wie ein Stein. Am Morgen stand ich ohne Probleme um 4:45 Uhr mit etwas festen Beinen auf. Die Beine machten mich kurz nachdenklich, ob ich wohl durchkommen würde. Kurz einen Shake hinter gekippt (Spezialmischung!) mit dem Hund raus, alles noch mal durch gescheckt und los.
Angekommen im Start-Zielbereich, lief alles glatt. Klamotten aus (bis auf das Lauf-Zeug natürlich), ein bisschen warm-machen, mit Weleda einreiben, ungefähr 25x Pipi machen und auf den Start warten. Ich startete ganz hinten im Block H und bis der endlich in Bewegung kam vergingen 26 Minuten (Abstand zum ersten Start um 9:00 Uhr). Ich kam locker in Bewegung, beteiligte mich im Tiergarten bei km2 nochmal an der allgemeinen Bewässerung der Parkanlage. Meine Blase war mir auch diesmal während des Laufs etwas lästig, aber es ging so. Es ging dann runter zum Ernst-Reuter-Platz, rechts ab Richtung Moabit und immer wieder versuchend, überholend den eigenen Rhythmus zu finden. Bei km 22-23 fing ich dann an zu merken, dass der „Slalomlauf“ seinen Tribut fordern würde. Aber als wir am Innsbrucker Platz vorbei waren Richtung „Wilder Eber“, hatte ich das erste mal das Gefühl, als könnte es im hinterem linken Oberschenkel einen Krampf geben und zwang mich dazu etwas lockerer zu laufen. Das half und auch das „Abklatschen“ der Kinderhände (bei einem war ich Nr. 88, hatte ich gehört), später waren auch Erwachsenenhände darunter. Die Füße taten sowieso schon weh, was allerdings dazu gehörte für mich. Der rechte Nacken war auch seit ca. km18 verspannt, das gab sich später dann allerdings auch. Am „Wilden Eber“ sagte ich mir dann, dass ich ja auf dem Rückweg wäre mit „nur noch 13km“. Ob das nun half oder die Samba-Trommeln unterwegs, die Cheerleader am „Wilden Eber“, oder überhaupt all die tollen Zuschauer und Mithelfen, die Mitlauf-Kollegen, ich weiß es nicht.
Jedenfalls auf der Potsdamer Straße sagte ich mir dann das es ja nun wirklich keine Notwendigkeit mehr geben könnte aufzustecken, zur Not konnte ich die restlichen 4km ja auch kriechen, aber nicht aufgeben.
Nach 4:21:35 kam ich dann endlich (!) sehr zufrieden ins Ziel. Ich traf nachdem ich meine Sachen aus der Aufbewahrung abgeholt hatte, auf eine nette Gruppe aus Sachsen, die mich zum Kuchen einlud. Nach einem netten Pläuschchen, Kuchen und Wasser fuhr ich nach Hause zu meiner Hündin, die schon sehnsüchtig auf mich wartete, kuschelte sie (mein Bruder war netter Weise mit ihr Gassi) und sprang unter die Dusche. Später ließ ich den Tag mit meinem Bruder und jeder seinem Erdinger-Alkoholfrei ausklingen.
Das war doch mal ein richtig netter Marathon über den sich sicher auch meine Mutter „von oben“ gefreut hat.
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Marathon