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© Foto: shutterstock.com/Sandro Donda
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(Fußball)
Der Meister steht fest! Für Saarbrücken ging es um den Klassenerhalt. Alles zum 21. Spieltag der Frauen-Fuballbundesliga.
Der 21. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga hatte es in sich. Der 1. FFC Turbine Potsdam holte sich zum zweiten Mal in Folge den Meistertitel, der 1. FC Saarbrücken sicherte sich mit einem Auswärtssieg in Essen den Klassenerhalt und der 1. FFC Frankfurt hat sich mit einem zweistelligen Sieg gegen Tennis Borussia Berlin eine Minimalchance auf das internationale Geschäft gewahrt. Sehr zum Unmut von Duisburgs Trainerin Martina Voss-Tecklenburg.
Die wollte sich nicht lange mit dem eigenen 5:0 (3:0)-Sieg gegen den SC Freiburg aufhalten, nachdem sie vom 13:0 (8:0)-Erfolg des 1. FFC Frankfurt gegen Tennis Borussia Berlin gehört hatte. “Wenn sich eine Mannschaft in den letzten Spielen so hängen lässt, ist das absolut schade und ich muss schon sagen, so hat sie auch irgendwo nichts in der 1.Liga zu suchen”, polterte Voss-Tecklenburg in Richtung TeBe.
Frankfurt wahrt Minimalchance
Denn vor dem letzten Spieltag hat Duisburg zwar nun als Tabellenzweiter weiterhin drei Punkte Vorsprung auf Frankfurt und es in der eigenen Hand sich für das internationale Geschäft zu qualifizieren, doch in punkto Torverhältnis (+56 Duisburg, +51 Frankfurt) sind die Hessinnen nun unerwartet wieder in Reichweite. Sollten die Duisburgerinnen ihr abschließendes Bundesligaspiel beim FC Bayern München verlieren und Frankfurt gewänne mit vier Toren Unterschied beim SC 07 Bad Neuenahr (was im DFB-Pokal in dieser Saison bereits gelang), hätte Frankfurt am Ende den zweiten Platz den Duisburgerinnen noch weggeschnappt, der in der kommenden Saison zur Teilnahme an der Champions League berechtigt. Doch auf Rechenspiele will sich Voss-Tecklenburg nicht einlassen. „München war auch im Vorjahr ein gutes Pflaster für uns, deshalb fahren wir guten Mutes am nächsten Wochenende dahin und wollen Sonntag dort auch gewinnen.“
Uwak rettet Saarbrücken – Abstiegsendspiel Freiburg gegen Essen
Überraschend hat sich der 1. FC Saarbrücken mit einem 1:0 (1:0)-Auswärtssieg bei der SG Essen-Schönebeck vorzeitig den Klassenerhalt gesichert. Cynthia Uwak erzielte bereits in der 8. Minute den viel umjubelten Siegtreffer, der nun die Essenerinnen in ein Abstiegsendspiel beim SC Freiburg am kommenden Wochenende zwingt. Doch die Freiburgerinnen haben sich das Leben durch die hohe Niederlage in Duisburg selbst schwer gemacht. Denn gegen Essen muss aufgrund des schlechteren Torverhältnisses ein Sieg mit vier Toren Unterschied her, will man den Abstieg noch verhindern und stattdessen den Gegner in die Zweite Liga schicken. “Duisburg war der erwartet überlegene Gegner, ein, zwei Tore weniger wären aber auch noch okay gewesen. Jetzt müssen wir eben 4:0 gegen Essen gewinnen”, so Freiburgs Trainer Edgar Beck.
Klare Auswärtssiege für Bayern und Wolfsburg
In den weiteren Spielen des Tages kamen der FC Bayern München und der VfL Wolfsburg zu klaren Auswärtssiegen. Die Münchnerinnen gewannen beim Hamburger SV mit 4:1 (2:0). Julia Simic sorgte mit zwei Treffer bereits vor der Pause für eine sichere Führung (17. und 45.), Vanessa Bürki erhöhte per Elfmeter (59.), ehe Stefanie Mirlach den vierten Treffer erzielte (83.). Imke Wübbenhorst konnte nur noch Ergebniskosmetik betreiben (85.). Die Niedersachsen gewannen beim FF USV Jena gar mit 6:1 (4:0). Melissa Wiik war mit vier Treffern (24., 33., 54, 79.) die Spielerin des Tages, Martina Müller (19.) und Selina Wagner erzielten die weiteren Wolfsburger Treffer, Genoveva Anonma gelang für die Gastgeberinnen der Ehrentreffer (47.).
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