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Die erste Kurve im Schnee - so kommen Ski-Kids ganz groß in Fahrt

08.01.2013
Die erste Kurve im Schnee - so kommen Ski-Kids ganz groß in Fahrt
© Foto: www.thinkstockphotos.de
 

Der erste Ski-Kurs steht bevor – ein Erlebnis, das für Nachwuchs-Skifahrer mit Aufregung verbunden ist und Spaß bereiten soll. Die bevorstehenden Tage im Schnee halten aber auch eine besondere Herausforderung bereit.

Endlich dürfen die ersten Abfahrten gemeistert werden - gemeinsam mit anderen, gleichaltrigen Schneesportlern und in Begleitung der Skilehrer. Die verschiedenen Kursangebote der Skischulen sind dabei auf alle Alters- und Leistungsstufen abgestimmt. Auch ältere Ski-Neulinge finden schnell Spaß am Schneesport: Die DSV-Skischulen ermöglichen allen Interessierten einen spannenden, abwechslungsreichen und vor allem sicheren Zugang zum Wintersport.

Rund 500 Skischulen in Deutschland

Sportbegeisterten Kindern, die sich auf die Piste wagen und den Skisport in all seinen Facetten erlernen wollen, stehen rund 35.000 ausgebildete und geprüfte Lehrkräfte und DSV-Skilehrer in rund 500 DSV-Skischulen und in den Vereins-Skischulen in Deutschland zur Seite. Diese Profis kümmern sich mit reichlich Erfahrung und Sorgfalt darum, dass die Ski-Neulinge behutsam, spielerisch und mit pädagogischem Know-How an das Pistenvergnügen herangeführt werden.

Der richtige Einstieg für Ski-Kids


In welchem Alter das erste Mal mit dem Schneespaß auf Tuchfühlung gegangen werden kann, ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Wenn die Augen bei einem Schnupperbesuch in einer nahe gelegenen Skischule strahlen, ist schon mal ein großer Schritt getan. Kinder müssen selbst den Spaß und die Lust am weißen Wintersport entdecken und entwickeln. Dies hängt von ihrer Aufnahmefähigkeit, ihrer Konstitution und ihrem Selbstvertrauen ab.

Kindergartenkinder ab etwa drei bis vier Jahren, die das erste Mal auf Skiern stehen, sind in den Zwergerl-Kursen der Skischulen bestens aufgehoben. Zwei bis drei Stunden sollte das Abenteuer im Schnee maximal dauern. In dieser Zeit können die Kinder spielerisch ihren neuen Winterspielplatz erkunden, durch den Schnee toben und mit Ski auf dem pulvrig weichen Untergrund hin und her rutschen.

Für Kinder im Vor- und Grundschulalter bieten die Kinderskikurse der Skischulen oder der ortsansässigen DSV-Skivereine die richtige Mischung aus Skiunterricht, Bergspaß und Wintersport.

Für Anfänger steht zunächst einmal das Erlernen des Ski-Einmaleins auf dem Programm, ehe es die ersten Hänge hinab geht. Dazu gehören der Umgang mit dem Material, das Liften und natürlich auch die erste Kurve. Die Kurse sollten maximal vier Stunden dauern und mehrere Pausen sowie Abwechslung bereithalten. Langeweile darf auf keinen Fall entstehen. Spannend wird es für Ski-Cracks, die schon mehrtägige Kurse hinter sich haben, beim Fahren über Buckel und Mini-Schanzen.

Welches Skigebiet eignet sich für mein Kind?

Die Auswahl des Skigebiets sollte sich auf jeden Fall daran orientieren, ob sich eine Skischule vor Ort befindet. Die meisten von ihnen bieten mittlerweile Anfänger und speziell auf Kinder ausgerichtete Skikurse an. Zum Teil gehören den Skischulen auch eigens für Kids ausgewiesene Skiareale an, die über verschiedene Übungsstationen, eigene Kinder-Skilifte und jede Menge Platz zum Spielen verfügen. Ist ein Wintersportgebiet nicht allzu weit von zu Hause entfernt, lohnt sich auch die Nachfrage bei einem DSV-Skiverein aus der eigenen Umgebung.

Spannend wird es hier für Kinder, die schon etwas älter und erfahrener sind. Jede Menge Spaß bereiten die gemeinsamen Ausfahrten mit dem Bus zu Skikursen, die in den Ferien und an Wochenenden stattfinden. Dann werden oft unterschiedliche Skigebiete angesteuert. Bei einer Skisafari lernen die Wintersport-Youngster verschiedene Skigebiete kennen, schulen ihr Orientierungsvermögen und stellen ihr Können unter Beweis.

Die Skikursdauer sollte gut überlegt sein


Für jedes Können und für jede Altersgruppe stellen die Skischulen Lehrkonzepte bereit, die weder über- noch unterfordern und einen oder mehrere Tage andauern. Eines ist bei allen Kinder-Skikursen Ehrensache: Gelacht werden soll den ganzen Tag. Wer seinem Nachwuchs das Skifieber weitergeben möchte, ist auf dem richtigen Weg, wenn der erste Kurs zum Schnuppern dient, mit Spaß in Erinnerung bleibt und nicht zu lange andauert. Denn Skifahren verlangt auch den Kleinen Kondition ab.

Fröhliche Kindergesichter gibt es zum Beispiel in der eigens für Skizwerge im Kindergartenalter ins Leben gerufenen "DSV Skitty World" zu bestaunen. Zusammen mit dem strahlenden Tiger "Skitty" als Maskottchen erlernen die Schüler an zehn Stationen, was alles zum geübten Skifahren dazugehört.

Skifahren mit anderen Kindern macht Spaß


Sobald das richtige Skigebiet und die passende Skischule gefunden sind, kann es losgehen. Am besten ohne Begleitung von Eltern und Großeltern, um das Selbstbewusstsein zu stärken und Unsicherheiten zu vermeiden. Über ihren Erlebnistag wollen die künftigen Skiprofis schließlich selbst und voller Stolz in allen Einzelheiten berichten. In Gruppen von maximal sechs bis acht gleichaltrigen Teilnehmern macht es am meisten Spaß.

Für erwachsene Wiedereinsteiger ist eine Auffrischungsstunde oder ein Kurs mit dem eigenen Skilehrer durchaus sinnvoll, während für die Kleinen ein Kinder-Skikurs zusammen mit Gleichaltrigen empfehlenswert ist. Denn auch das soziale Miteinander und die gegenseitige Rücksichtnahme sollen nicht zu kurz kommen.

Gut gerüstet – so gelingt der Einstieg ins Skileben gut


Damit die neu gewonnene Freude lange bestehen bleibt, muss auch die Ausrüstung stimmen. Tipps und Ratschläge erteilt dazu zum Beispiel der Sportfachhandel. Für die meisten Kinder müssten ohnehin jedes Jahr neue Ski angeschafft werden. Einige Sportgeschäfte bieten mittlerweile Allround-Modelle für Kinder- und Jugendliche, nach dem Motto „1x kaufen – jedes Jahr tauschen“ an. Wer sich noch nicht ganz sicher ist, wie intensiv das neue Hobby betrieben werden soll, leiht sich zunächst ein Paar Ski.

Den Spaß trüben können allerdings die oftmals zu großen Skischuhe. Ein passender Skihelm mit dazugehöriger Skibrille gehört sowieso in den Rucksack und im Skigebiet auf den Kopf. Mit der richtigen Funktions- oder Skiunterwäsche, mit Handschuhen, Skianorak und Skihose kann der Tag im Schnee in vollen Zügen genossen werden.

Besonders wichtig: Damit die Ungeduld nicht wächst oder gar unausgeschlafene Skizwerge an den Kursen teilnehmen, sollte die Fahrt ins Skigebiet nicht zu lange dauern. Genügend Zeit für ein Frühstück am Morgen gehört mit in die Zeitplanung, ausreichend zu Trinken, vitaminreiche Äpfel und Bananen sowie eine Brotzeit müssen obendrein ins Gepäck.

Quelle: Pressemitteilung Deutscher Skiverband



Stichwörter: DSV DSV, Skisport Skisport, Wintersport Wintersport



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