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(Fussball)
Sechs Spieltage sind bisher gespielt und so mancher Kicker hat schon gehörig auf sich aufmerksam gemacht. Wer sind die Shootingstars?
Platz 1: Patrick Helmes (Bayer Leverkusen)
Der von Köln ans andere Rheinufer gewechselte Helmes ist derzeit einer der treffsichersten Stürmer. Mit Vedad Ibisevic von Hoffenheim hat er schon sieben Saisontore. Er bildet ein kongeniales Duo mit Stefan Kießling und hat sich in einer rasenden Geschwindigkeit an die oberste Spielklasse gewöhnt. Leverkusen spielt auch wegen Helmes den ansehnlichsten Fußball.
Platz 2: Vedad Ibisevic (TSG Hoffenheim)
Vor der Saison stand er im Schatten von Demba Ba und Chinedu Obasi. Doch nach sechs Spieltagen ist er aus der Hoffenheimer Startelf nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile wird er nicht mehr als Erstes ausgewechselt, sondern entweder Ba oder Obasi. Er hat schon sieben Mal in dieser Spielzeit getroffen.
Platz 3: Mesut Özil (Bremen)
Vor einem Jahr machte er noch negative Schlagzahlen als geldgieriger Raffzahn, weil er ein gut dotiertes Angebot seines damaligen Arbeitgebers Schalke einfach ausschlug. Jetzt macht er wieder sportlich auf sich aufmerksam. In den letzten beiden Spielen schoss er drei Tore für Werder. Dabei zappelte der Ball immer im Kreuzeck. Er hat sich in Bremen festgebissen und macht das Spiel der Norddeutschen unberechenbarer.
Platz 4: Heiko Westermann (Schalke 04)
Der Verteidiger in Diensten der Knappen wurde mittlerweile zum Mittelfeldspieler umgeschult. Wahrscheinlich um seine Torgefährlichkeit noch mehr zur Geltung bringen. Was manche nicht wissen: Westermann spielte in der A-Jugend Stürmer. Der Schachzug ihn weiter nach vorne zu stellen, war also durchaus logisch.
Platz 5: Sejad Salihovic (TSG Hoffenheim)
Wieder einer aus dem Team des Aufsteigers. Mit seinem linken Fuß stellt Salihovic so manches an in der noch jungen Saison. Seine Freistöße sind eine wahre Augenweide. Für mich unerklärlich, warum die Hertha den Bosnier vor zwei Jahren für einen Schnäppchenpreis (ca. 250 000 Euro) ziehen ließ.
Platz 6: Renato Augusto (Bayer Leverkusen)
Der Brasilianer ist einer der positiven Überraschungen. Bei den Südamerikanern weiß man ja nie genau, wie sie sich im fremden Umfeld entwickeln. Renato war aber ein echter Glücksgriff für die Werkself. Im letzten Spiel hat er gegen Bochum sein erstes Saisontor geschossen.
Platz 7: Christian Gentner (Wolfsburg)
Er ist zu einem ganz wichtigen Stützpfeiler im Team der Wölfe geworden. Er stand bei jedem Spiel in der Startelf, was beim Kader der Niedersachsen schon ungewöhnlich ist. Er spielt ziemlich unauffällig, aber immer sehr solide. Er ist ein Arbeiter. So einen braucht jede Mannschaft.
Platz 8: Kuba Blaszczykowski (Borussia Dortmund)
Kuba ist einer der Garanten für den Aufschwung bei den Gelb-Schwarzen. Er ist in der Offensive flexibel einsetzbar. Die letzten Spiele versuchte er sich als Stürmer. Er ist technisch versiert und scheint endlich von allen Blessuren, die ihn immer wieder zurückwarfen geheilt.
Platz 9: Artur Wichniarek (Arminia Bielefeld)
Wieder ein Pole. Der Stürmer ist die Lebensversicherung für die Westfalen. Eigentlich geht nur von ihm Gefahr aus. Seine Bilanz in dieser Saison: Sechs Tore. In diesem Jahr scheint er so stark wie nie zuvor. Mal sehen, wie es mit ihm weitergeht.
Platz 10: Sebastian Freis (Karlsruhe)
Auch gestern wieder hat Freis für seinen Klub gegen Bielefeld getroffen. Der Stürmer ist genauso wie Wichniarek für Bielefeld unabkömmlich. Auch wegen ihm kommen die Badener so langsam wieder in die Erfolgsspur.
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