6.Teamtreffen der Spaß-AG ((19.)20.-22.07.2012)
Wir schreiben das Jahr 2012 nach Christus, ganz Thüringen ist von der Spaß-AG besetzt…
…ganz Thüringen??? Nein, nur ein kleiner Teil im Herzen von Zeulenroda kann den „Eindringlingen“ keinen Wiederstand leisten.
Die Vorhut bildete Maik, der damals noch aus’m Pott kam, schon am Donnerstag.
Er inspizierte mit der einheimischen Kapitänin Zwuggel schon mal diverse Schauplätze, wie den Grillplatz vom Häuptling der Kapitänin, die zu befahrenen Wege sowie die Möglichkeiten der Nahrungsmittelaufname durch Eis und Pizza. Natürlich wurde auch schon der Lieblingsgerstensaft des Häuptlings unter die Lupe genommen.
Am nächsten Morgen ging es dann, nach einem ausgewogenen Frühstück (Cornflakes nach Maik seiner Wahl
), zur Materialausgabe, im Volksmund auch Supermarkt genannt, um diverse Flüssigkeiten, Knabbereien und Zutaten für den Teamkuchen zu erobern. Im Anschluss „schmiedeten“ die Kapitänin und Maik den edlen Kuchen mit Kokosriegelfüllung.
Nach und nach trudelten Jay Bee zusammen mit Jens, Nscho-tschichen zusammen mit Roxy, Olaf (der mit’m Golf tanzt) und Maik, der seine Jule vom Bahngehöf abholte, ins Nachtlager der Spaß-AG, dem späteren Schauplatz knallender Sektkorken, ein.
Bevor es aber dazu kam, wurde zuerst, nach einer kleinen Ortsbesichtigung, bei der sich so mancher eine nasse Hose am Karpfenpfeifer-Brunnen zuzog, der ansässige Italiener belagert. Dort wurden Calzone (die war echt nicht ohne), streitwagenrädergroße Pizzen, Gnocchi und Salate verköstigt.
Nachdem die Küche geplündert war, machte sich die Spaß-AG zum Nachtlager auf.
Und wie schon vorweggegriffen, wurde die Nacht, bei knallenden Sektkorken, zum Tage gemacht, viel Gelacht und der Nachbar wach gemacht. Anbei haben wir noch eine Opfergabe, zu Ehren von Tomtom, Pünktchen und den baldigen Ankömmling (der kleine Lang) verköstigt und eine Botschaft, von den eben genannten daheimgebliebenen, vorgetragen bekommen. Im Anschluss wurden dann die edlen Quartiere bzw. für Herrn O. das Quartier neben den Streitrössern, bezogen.
Mögen die Spiele beginnen:
Der Samstagmorgen startete zunächst mit einem ausgewogenen Frühstück. Diverse Wurst-, Käse- und Marmeladensorten standen zur Verfügung und ganz wichtig – die SCHOKICREME :D
Kaffee, Kakao und Tee + Vitamine in Form von O-Saft rundeten das ausgewogene Frühstück ab. …hab ich schon die Schokicreme erwähnt??? 
Frisch gestärkt ging es dann, unter der Leitung des Häuptlings Frau, auf zur Talsperre.
Wir durchwanderten tapfer ein Tiergehege, welches die gefährlichsten Tiere beherbergte, unter anderem eine Stadt voller Mäuse, Kaninchen, Kängurus, diverse Vögel, Rotwild und einem gefährlichen Hirsch namens Heinrich. Heinrich war ein ganz gefährliches Exemplar, für ihn wurde extra eine Warnung errichtet:
Achtung!
Unser Hirsch Heinrich ist launig, Bitte halten
Sie Abstand und provozieren sie ihn nicht.
DANKE!
Bevor wir dann den Schauplatz des „Extreme Picknickings“ erreichten, wurden die mächtigen Treppen des Seehotels im Sturm erobert. Dazu wurden Roxy und Maik auserwählt, wobei Maik sich knapp die Rechte an der Treppe sichern konnte.
Die anderen Mitglieder versuchten sich dann an einer weniger schwierigen Aufgabe und nahmen den Spielplatz ein.
Wir durchwanderten weiter die anspruchsvolle Wildnis an der Talsperre, wo der Kapitänin Häuptling mit seinem Gehilfen das Picknicklager errichtet hatte. Kurz gestärkt wurde auch schon der Ball ins Spiel gebracht. Es wurden die antiken Ballsportarten (Fußball und Faustball) in Angriff genommen. Nachdem der Ball erfolgreich niedergerungen wurde, ging es dann weiter zu einem weiteren Schauplatz. Unter extremen Bedingungen und dem schwierigen Gelände wurde dort ein kleiner Ball mit Hilfe von putzigen Schlagstöcken (man nennt sie Minigolfschläger) geschickt in zahlreiche Löcher getrieben. Was noch unbedingt zu erwähnen ist, während der gesamten Wanderung wurde das Team, von des Häuptlings Frau, in die Kultur von Zeulenroda eingeführt.
Bevor es dann zu des Häuptlings Schlachtplatz des Grillens ging, entschloss man sich noch eine Eisdiele zu erobern. Allerdings musste vorher noch Platz geschaffen werden, schließlich waren die Mägen noch gut gefüllt. So entschloss man sich noch, bis auf einige Wenige, die sich lieber ein wenig Ruhe gönnten, zu einer lockeren Runde Joggen durch den finsteren Wald, der sich rund um das Nachtlager erstreckte.
Gesagt, getan! Nach einer erfrischenden Dusche wurde dann eine Eisdiele, die sehr „geduldiges“ Eis hervorbrachte, welches auf sich warten ließ, doch noch mit viiiiel Geduld erobert.
Nun brachen wir zum Grill-Bankett auf. Wir durchquerten wieder einmal Länge mal Breite mal Höhe das Städtchen Zeulenroda und machten es uns an Häuptlings Schlachtplatz gemütlich. Bei Musik und diversen Blitzlichtgewittern wurde viel gelacht, gespeist und getrunken. An dieser Stelle eine Schweigeminute für die heiligen Tiere, die uns in Form von Würsten und Steaks, wohl gemundet haben. Ebenso ein Gedanke an das edle Getreide, das wir in weiterverarbeiteter Form eines Kokoskuchens zu uns genommen haben. *Still inne halt*…ok, weiter geht’s…
Als ein besonders geschickter Krieger an diesem Abend entpuppte sich unsere Nscho-tschichen. Sie hielt das Feuer, welches uns vom antiken Keramikofen Wärme spendete, geschickt bei Laune, ohne sich dabei die Füße zu verkohlen. Ja, sie bugsierte geschickt mit ihren Marathon-Füßen riesige Holzstücke in den unteren Schlund des Ofens. Es war ein herrlicher Abend *seufz*!!!
Nach einer letzten Nacht, in der so mancher Wald dem „Sägen“ einiger zum Opfer fiel, wurde ein letztes Mal ein Frühstück eingenommen, bevor es dann wieder zurück in die weit verstreuten Lager der Spaß-AG ging.
Auf ein nächstes Mal, wenn uns unser neuer Captain Jay Bee auf der linken Seite des Rheins herzlich willkommen heißen mag.
In diesem Sinne , bis bald
Euer Maik
An dieser Stelle noch einen lieben Dank an den Häuptling der Kapitänin (für Picknick und Grillen), seiner Frau (ebenfalls fürs Picknick, sowie für Führung und Geschichte rund um Zeulenroda) und dem Gehilfen des Häuptlings (na klar, auch für das Picknick, sowas merk ich mir
)!!! Und natürlich dürfen wir unser Zwuggelchen nicht vergessen, vielen lieben Dank!!!
Jetzt noch einen Dank an die Väter von Asterix dem Gallier(R. Goscinny und A. Uderzo), die mich ein wenig beim Schreiben der "Sportnews" inspiriert haben, Danke!!!
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