|
|
|
© Foto: istockphoto.com/tarinoel
|
|
Die deutschen Volleyballerinnen haben beim World Cup in Japan die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele in London verpasst. Gegen China verlor das Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti klar mit 0:3 Sätzen (18:25, 18:25, 21:25) und beendet das Turnier auf dem sechsten Platz.
„Wir haben es heute leider nicht geschafft unsere beste Leistung zu zeigen, auch wenn wir uns natürlich sehr viel vorgenommen hatten“ sagte der Bundestrainer nach dem Spiel. „Auch wenn wir dies hier nicht geschafft haben, wird mein Team die Qualifikation für London schaffen, davon bin ich total überzeugt. Wir werden uns darauf sehr gut vorbereiten und dann nächsten Jahr wieder alles geben unser großes Ziel zu schaffen.“
Bei einem 3:0 oder 3:1 Sieg hätten sich die Volleyballerinnen noch auf den dritten Platz nach vorne schieben können, um damit die Teilnahme an den Spielen in London zu sichern. So kann sich neben Turniersieger Italien und den USA China auf das dritte Ticket freuen. Mit einer Bilanz von sechs Siegen und fünf Niederlagen zeigte sich Guidetti aber insgesamt zufrieden: „Wenn man aber bedenkt, dass wir diesen World Cup fast ohne Vorbereitung gespielt haben, dann hat mein Team insgesamt aber einen tollen Job hier gemacht.“
Zwei Chancen bleiben noch
Für das Olympische Turnier sind neben Gastgeber Großbritannien und den drei qualifizierten Mannschaften des World Cups noch insgesamt acht Startplätze zu vergeben. Das deutsche Team muss nun versuchen, sich im Mai beim europäischen Qualifikationsturnier in Istanbul zu qualifizieren. Von zehn teilnehmenden Mannschaften erhält allerdings nur eine ein Ticket nach London.
Eine letzte Chance böte sich den DVV-Frauen danach nur noch beim Weltturnier in Japan, bei dem sich die ersten drei Teams Startplätze sichern. Um daran teilzunehmen, müsste sich Deutschland allerdings unter den zwei besten europäischen Nationen in der Weltrangliste befinden, die sich noch nicht qualifiziert haben. Russland und Serbien haben diesen Status momentan inne. Scheitern die Volleyballerinnen also beim Turnier in Istanbul, müssen sie auf einen Sieg Russlands oder Serbiens hoffen.
Stichwörter:
Christiane Fürst,
Istanbul,
Japan,
Kerstin Tzscherlich,
London,
Margareta Kozuch,
Olymia London 2012,
Volleyball,
Volleyball-Olympiaqualifikation