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Wenige Tage vor Beginn der Olympischen CurlingWettbewerbe in Vancouver steigt die Spannung für beide deutsche Olympiateams des Deutschen Curling-Verbandes.
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Wenige Tage vor Beginn der Olympischen CurlingWettbewerbe in Vancouver steigt die Spannung für
beide deutsche Olympiateams des Deutschen Curling-Verbandes.
Die Damen vom SC Rießersee reisen mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein über den großen Teich, haben sie doch bei der EM im Dezember 2009 gezeigt, dass sie in Europa jedes Team schlagen können. Die Europameisterinnen um Skip Dr. Andrea Schöpp bereiten sich bis kurz vor Beginn der
Olympischen Wettkämpfe in Vancouver im heimischen Garmisch auf das Wintersportereignis
des Jahres vor.
Bei Ihrer zweiten Olympiateilnahme hofft Skip Dr. Andrea Schöpp auf einen guten Start ins
Turnier. „ Mit ein wenig Glück in den entscheidenden Momenten ist ein Platz in den Play-
Offs durchaus möglich“, äußerte sich die Garmischerin.
Zusammen mit ihrer langjährigen Spielpartnerin Monika Wagner strahlt Andrea Schöpp die
nötige Ruhe und Routine aus, die das Megaereignis Olympische Spiele auf die Youngsters im
Team Stella Heiß und Corinna Scholz darstellt.
Für die 27-Jährige Mélanie Robillard, die in Kanada geboren wurde und vor zwei Jahren die
deutsche Staatsangehörigkeit erhielt, werden die Spiele in Vancouver zudem ein besonderes
Ereignis.
„Ich bin total aufgeregt. Meine komplette Familie wird zuschauen. Curling ist in Kanada
Nationalsport. Es ist einfach nur super, dass ich an den Olympischen Spielen teilnehmen
kann“, meinte Mélanie Robillard aus dem Trainingslager in Garmisch.
Die deutschen Curlingdamen spielen in Vancouver in folgender Aufstellung:
Dr. Andrea Schöpp – Monika Wagner – Mélanie Robillard – Stella Heiß - Corinna Scholz
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Bei seiner dritten Olympiateilnahme nach Nagano 1998 und Turin 2006 strebt Skip Andreas
Kapp und sein Team vom CC Füssen eine bessere Platzierung als bei den vorangegangenen
Olympiateilnahmen an. „Unser Ziel ist es besser abzuschneiden als in Nagano und Turin.
Dort wurden wir jeweils Achter“, meint der 42-Jährige aus Unterthingau.
Die deutschen Herren, die bis auf Andreas Lang bereits an Olympischen Spielen
teilgenommen haben, reisten am Montag nach Vancouver und von dort direkt
weiter ins Trainingslager nach Kelowna um sich für drei Tage den letzten Schliff für die
Wettkämpfe zu holen. „ Wir gehen dem Trubel in Vancouver ein wenig aus dem Weg und
können uns in Kelowna optimal auf die Wettkämpfe vorbereiten“, meinte ein zuversichtlicher
Andreas Kapp vor der Abreise nach Kanada.
Das deutsche Herrenteam für Vancouver spielt in folgender Aufstellung:
Andreas Kapp – Andreas Lang – Holger Höhne – Andreas Kempf – Daniel Herberg
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Sportdirektor Ralph Schneider:
„Beide Teams haben sich gut auf die Olympischen Spiele vorbereitet. Die Teilnehmerfelder
bei Damen und Herren sind sehr ausgeglichen. Uns muss es gelingen, gut in den Wettkampf
zu starten. Dann ist bei beiden Teams einiges möglich.“.
Bundestrainer Oliver Axnick:
„Die Favoriten auf Gold sind für mich bei den Herren Gastgeber Kanada, Weltmeister
Schottland und die Norweger. Danach kommen wir zusammen mit den Schweizern, den
Schweden und den USA. Das bedeutet, dass wir es mit einem Teilnehmerfeld zu tun haben,
dass sehr eng zusammen liegt.
Ein guter Start in den Wettkampf und optimale Rahmenbedingungen gepaart mit starkem
Siegeswillen werden notwendig sein um für das Halbfinale mitzuspielen. Wir sind guter
Dinge genau das zu erreichen.
Team Schöpp hat es mit einem noch homogeneren Teilnehmerfeld zu tun. Favorisiert sehe ich
China, Kanada und die Schweiz. Alle anderen Teams haben wie auch die deutschen Damen
eine Chance auf die Play-Offs. Gelingt es den Damen wie an der EM ihr Leistungspotential
optimal abzurufen werden sie um den Halbfinalplatz mitspielen.“.
Skip Dr. Andrea Schöpp:
„Wir sind sicher in der Lage, jedes der anderen Teams zu schlagen, aber einen
Leistungseinbruch wie er beispielsweise bei der EM stattgefunden hat, kann man sich bei den
Olympischen Spielen nicht leisten, wenn man in die Play-Offs kommen will. Wir können nur
hoffen, dass wir das notwendige Glück haben und einen guten Start in den Wettbewerb
erwischen. Vielleicht hilft es uns auch, dass gerade die beiden erfahrenen Spielerinnen im
Team die Olympischen Spiele deutlich lockerer sehen, als so manch eine der anderen
Teilnehmerinnen“.
Aber trotz der eher schlechten Erfolgsaussichten freuen sich natürlich gerade die jungen
Spielerinnen ganz besonders auf ihre ersten Olympischen Spiele“.
Skip Andreas Kapp:
„Wir freuen uns auf die aus Sicht eines Curlers gigantischen Winterspiele in Vancouver.
Warum gigantisch? Wir spielen im Vancouver Olympic Center vor 6.000 Zuschauern auf
dem Eis, wo jeder Curler weltweit spielen möchte. Wir sind gut vorbereitet, hoch motiviert
und freuen uns auf spannende Spiele gegen die besten Mannschaften der Welt.
Unser Ziel ist es die bestmögliche Leistung während der 11 Tage Wettkampf abrufen zu
können. Wenn es dann zu einer Medaille reicht wären wir überglücklich.
Medaillenfavoriten sind Rekordweltmeister und Gastgeber Kanada, Weltmeister Schottland,
Europameister Schweden und Weltranglistendritter Norwegen“.
Quelle: Deutscher CurlingVerband Curling Chemnitz
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Olympische Winterspiele 2010