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DSB-Damen erwerben Zertifikat zum "Leadership"

17.05.2010
DSB-Damen erwerben Zertifikat zum "Leadership"
Foto: keine Quelle wurde angegeben
 

Letztes Modul der Ausbildungsreihe „Vom Mentoring zu Super-Leadership“ des DSB in Wiesbaden für die starke Damenstaffel im DSB und Überreichung der Zertifikate an die Teilnehmerinnen. Doch vorher war büffeln angesagt. Leiterin Frau Verena Braun brillierte wiederum durch große Fachkompetenz.

Der Einstieg war dieses Mal eine Atemübung, bei der wir „Das innere Lächeln“ gefunden haben. Und dann wurde es wissenschaftlich.

Wir lernten die Selbstführung kennen, wie sie an der Universität Landau von Prof. G.F.Müller gelehrt wird. An der Uni Landau betrachtet man die Organisationsentwicklung aus psychologischer Sicht. Für die Selbstführung bedeutet dies, dass es eine Unterteilung in die psychologischen Prozesse und die Organisation gibt. Wir lernten die 11 psychologischen Prozesse kennen und erinnerten uns auch wieder an die 16 Lebensmotive aus dem ersten Modul. Bei der Selbstführung in der Organisation verinnerlichten wir folgende Erkenntnis:

„Wenn sich jemand von mir führen lässt, dann ist er überzeugt davon, dass ich das besser kann als er. Ich muss dann auch sein Vorbild sein.“

Um diese Erkenntnis umzusetzen, lernten wir noch, die Betroffenen zu Beteiligten zu machen. Dazu reflektierten wir für uns, welche Art von „Führer“ bzw. „Leader“ wir sind.

Das führte uns direkt zum nächsten Thema: Den Alphatieren. Die wichtigste Erkenntnis dieses Vortrages war, dass gute Führung auch emotionale Führung erfordert. Leider ist dies in der Praxis nicht immer so zu finden.

Sehr interessant war auch die Aussage, dass ein Leader max 4 Personen führen kann. Dazu ist auch ein intensiver Kontakt erforderlich. Jede dieser geführten Personen kann ebenfalls max 4 Personen führen. Dies wird in einer Organisation kaskadenförmig nach unten weiter gegeben.

Einen ganz wichtigen Aspekt bei der Führung – Verantwortung – lernten wir ebenfalls kennen. Im Tenor der „Führung pragmatisch“ steht sicherlich, dass jeder die Verantwortung für das übernehmen muss, was er tut und auch für das, was er unterlässt.

Jede Dame bekam zur Aufgabe, sich ihre persönliche Strategie und ein Führungs-Konzept zu entwickeln. Diese sollte auch entsprechende Evaluationspunkte beinhalten. Dazu machten wir paarweise Interviews, um uns unsere persönlichen Erfolgstorys zu berichten. Hier erarbeiten wir gemeinsamen unsere Talente, die uns erfolgreich gemacht haben. Und wir definierten, wie wir auch zukünftig mehr solcher Erfolgstorys erleben werden.

In der abendlichen Abschlussrunde diskutierten wir noch sehr ausgiebig, wie wir unser neuerworbenes Wissen in unseren Ehrenämtern anwenden können.

Der Wunsch aller Teilnehmerinnen an die Bundesfrauenbeauftragte des DSB, Frau Renate Koch lautete: „Wir wollen uns zu einem Erfahrungsaustausch wieder treffen. Wenn wir das im Sinne der Nachhaltigkeit jährlich machen könnten, wäre es für alle sehr effizient.“



Stichwörter: Frauen im DSB Frauen im DSB, Jutta Speidel-Müller Jutta Speidel-Müller, Schießsport Schießsport, Seminare Seminare, Wiesbaden Wiesbaden, Württembergischer Schützenverband Württembergischer Schützenverband



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