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(Fußball)
Mit einem Benefizspiel in München startet die Initiative "Goal4Africa", bei der Superstars wie Clarence Seedorf und Kakà auf die Bildungsmisere in Afrika hinweisen wollen
Fussball für einen guten Zweck - das ist das Motto der Initiative "Goal4Afrika". Hinter dem Projekt steht der ehemalige Tennisspieler Chris Vermeeren. Sein Ziel ist die Menschen für die Probleme Afrikas zu sensibilisieren und sie zum Mithelfen anzuregen. Fussball bietet dafür genau die richtige Plattform.
An diesem Samstag (12. Juli) fällt der Auftaktschuss für das Projekt mit einem Benefizspiel in der Allianz Arena in München. Mit dabei sind Stars wie Clarence Seedorf, Kakà, Didier Drogba, Frank Lampard, Gennaro Gattuso, Robin van Persie usw. Die Spieler werden sich dabei um viele Tore bemühen, denn pro geschossenem Tor können Zuschauer per SMS, Geld für Bildungsprojekte in Afrika spenden. Es soll aber nicht beim Benefizspiel bleiben.
Das Prinzip von Goal4Africa heißt nämlich: Für jedes Tor, das auf der Welt erzielt wird, kann gespendet werden. Das Benefizspiel ist also nur der Anfang eines Marathons. Bis zum Schlusspfiff der WM 2010 in Südafrika haben Fussballfans auf der ganzen Welt Zeit, sich nicht nur über die Tore ihrer Mannschaft zu freuen, sondern auch noch etwas in Sachen Entwicklungshilfe zu tun. Denn Fakt ist: In Afrika haben 40 Millionen Kinder keinen Zugang zu Schule und Bildung.
Zustände, die Mitinitiator und afrikanische Symbolfigur Nelson Mandela nicht einfach so hinnehmen will. Sein Motto: "Bildung für alle. Alles für die Bildung". Seine Nelson-Mandela-Stiftung betreut viele Bildungsprojekte in Afrika uns soll von dem Geldsegen profitieren. Auch zu Ehren seines 90. Geburtstags am 18. Juli wurde der Auftakt von Goal4Africa am Samstag in München geplant.
Clarence Seedorf, der etliche Fussballer für das Projekt begeisterte ist sehr optimistisch: "Ich habe großes Vertrauen in Goal4Africa. Es wird die Welt verändern."
Ob es die Fans zum Spenden bewegen kann, bleibt offen. Klar ist aber: Die Spieler spielen zwar ums große Geld, aber diesmal hat daran niemand etwas auszusetzen.
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