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(Basketball)
Jetzt ist es amtlich. Fragt sich nur, ob es diesmal funktioniert.
Chris Kaman hat jetzt einen deutschen Pass und wird das Nationalteam um Dirk Bauermann und Dirk Nowitzki mit seiner Präsenz unterm Korb verstärken.
Leider stellt sich dabei die Frage: Wird die Einbürgerung wirklich eine Verstärkung für den deutschen Basketball?
Dabei spaltet sich das Fanlager gewaltig. Die einen sagen, dass es eine Hoffnung und Zukunft für den deutschen Basketball ist. Die anderen sagen, dass es eher Probleme geben wird. Entweder mit der Integration in die Nationalmannschaft, oder mit der Förderung des deutschen Basketball.
Eins steht fest. Kaman ist eine Bereicherung unter den Brettern. Das hat er in der NBA sehr gut bewiesen. Dadurch verstärkt sich die deutsche Mannschaft enorm und es können Spieler wie Femerling gut ersetzt werden, die öfter keine gute Leistung abgegeben haben. Jedoch wird durch Kaman die Nachwuchsförderung gestört. Die neuen, jungen Spieler, die sich gerade in die Nationalmannschaft integrieren (Tim Ohlbrecht) könnten verstoßen werden, obwohl sie doch ein gutes Potenzial haben.
Weiterhin werden Stimmen wach, die eine gewisse Schwäche des deutschen Basketballs (die auch teilweise nicht zu leugnen ist) hervorheben, indem man sich gute Spieler einbürgern lässt. Dies sollte eigentlich nicht der Standard werden.
Bauermann hat schwere Entscheidungen zu treffen. Wen nimmt er schlussendlich mit nach Peking (bzw. zu den Qualifikationsspielen?). Kaman ist da natürlich ein Ansporn. Es entsteht Konkurrenzkampf für die letzten Plätze auf der 5. In Frage kommen da noch Tim Ohlbrecht, Sven Schultze, Jan Jagla und Patrick Femerling. Da fällt die Wahl teilweise sehr schwer.
Man wird sehen wie sich das entwickelt. Hoffentlich nicht so uneffektiv wie die Einbürgerung von Shawn Bradley. Schließlich muss sich das monatelange Bemühen um seinen deutschen Pass lohnen.
Somit heißen wir ihn erstmal Willkommen und hoffen, dass die Rechnung doch aufgeht und die Förderung im deutschen Basketball nicht vernachlässigt wird.
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