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© Foto: Red Bull Photofiles
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(Wintersport)
Nachdem einzelne Disziplinen bereits in die Weltcup-Saison gestartet sind, erwartet die Wintersportfans am kommenden Wochenende zum ersten Mal wieder ein dicht gedrängter Wettkampfplan. Es wird wieder gerodelt, gesprungen, langgelaufen, kombiniert und vieles mehr.
Los geht es am morgigen Freitag mit dem Sprint der Langläufer im finnischen Kuusamo. Das Team von Bundestrainer Jochen Behle will nach dem verpatzten Auftakt in Norwegen zurück in die Spur finden. Möglichkeit dazu gibt es auch bei den 5 (Frauen) bzw. 10km (Männer) im Freistil am Samstag, sowie bei der Verfolgung am Sonntag.
Auch die Nordischen Kombinierer starten beim „10. FIS Worldcup Ruka Nordic Opening“ in Kuusamo in die Saison. Hier hat der Deutsche Skiverband (DSV) mit Tino Edelmann, Erik Frenzel, Björn Kircheisen und Johannes Rydzek gleich vier heiße Eisen im Feuer. Doch auch von den weiteren vier deutschen Startern, die am Freitag und Samstag an den Start gehen werden (Christian Beetz, Manuel Faißt, Janis Morweiser und Fabian Riesle) erhofft sich Bundestrainer Hermann Weinbuch gute Ergebnisse.
Beim dem Teamspringen am Samstag geht es für die DSV-Adler zum ersten Mal in dieser Wintersaison vom Tisch. Das Ergebnis der Mannschaft wird insbesondere von der Leistung von Severin Freund, zweifacher Weltcup-Sieger in der vergangenen Saison, abhängen. Nach dem Rücktritt von Michael Uhrmann und des verletzungsbedingten Aufschubs des Saisonstarts von Martin Schmitt, ist Freund der Leistungsträger. Doch auch Richard Freitag hat nach einem starken Sommer gute Chancen auf eine TOP-Platzierung beim Einzelspringen am Sonntag.
Das Speed-Team der DSV-Herren will mit Stephan Keppler, Tobias Stechert und einem weiteren Fahrer, der nach den Trainingsergebnissen nominiert wird, in der Abfahrt von Lake Louise (CAN) ordentlich Punkte sammeln. Das erste Training musste allerdings aufgrund heftigen Schneefalls abgesagt werden. Am Sonntag steht an gleicher Stelle der erste Super-G 2011/12 auf dem Programm.
Die Ski-Damen der technischen Disziplinen werden am Wochenende in Aspen, Colorado, um Podiumsplätze kämpfen. Viktoria Rebensburg hat im Riesenslalom noch eine Rechnung offen auf „Ruthie`s Run“: Vergangenes Jahr schrammte sie um eine Hundertstelsekunde am Sieg vorbei. Im Slalom am Sonntag will Maria Höfl-Riesch beweisen, dass der nicht zufriedenstellende 24.Platz im Auftaktrennen von Sölden nur ein Ausrutscher war und nichts mit ihrem extremen Gewichtsverlust zu tun hat.
Und auch auf dem Eis geht es heiß her: Die Eisschnellläufer treffen sich zum zweiten Weltcup in Astana (Kazachstan). Dort wird der Massenstart als WC-Wettkampfform seine Premiere feiern. In Anlehnung an Sportarten wie Shorttrack, können in einem Rennen über 20 Läufer an den Start gehen, bis zu drei Athleten pro Nation. Bei den Damen stehen 15 Runden auf dem Programm bei den Herren 20. Der deutsche Meister über 1500m, Patrick Beckert, ist bereits Feuer und Flamme: "Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, weil es für die Zuschauer interessant wird".
Die Rodler beginnen ihre Saison am Berg Igls in Innsbruck. Auch in diesem Winter sind von den deutschen Kufensportlern TOP-Leistungen zu erwarten – sowohl beim morgigen Nationen-Cup, der Damenkonkurrenz (Tatjana Hüfner, Natalie Geisenberger) und dem Doppelsitzer-Rennen (Tobias Wendl / Tobias Arlt) am Samstag, als auch bei den Herren (Felix Loch, David Möller) und dem Team-Weltcup am Sonntag.
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