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(Leichtahletik)
Beim vierten Lauf der Bramfelder Winterlaufserie in Hamburg schaffte HT16-Triathlet Jens Frede eine Leistungssteigerung auf der 10-Kilometer-Strecke. Frustrierenderweise half ihm das für die Rangliste nicht weiter.
Wer an Wettbewerben teilnimmt, der ist vor Überraschungen nicht gefeit. Alle Rechnungen, Analysen und Prognosen können ganz schnell vom Tisch gefegt werden, weil doch alles anders ist, als man vorerst gelaubt hat. So erging es mir bei meinem zweiten Start bei der Bramfelder Winterlaufserie im Nordosten von Hamburg. Mit einer Zeit von 48:09 Minuten auf 10,129 Kilometer hatte ich mich um zwei Minuten zu meinem Lauf vor vier Wochen verbessert, doch in der Rangliste war das nicht bemerkbar. Statt einen großen Sprung nach vorn zu machen, blieb ich auf der Stelle stehen.
Am 25. Januar 2009 lief ich auf exakt derselben Strecke eine Zeit von 50:16 Minuten. Damit reichte es in meiner Altersklasse M30 für Platz 6 von 18 und insgesamt für Rang 20 von 68. Nun glaubte ich, dass ich mit meiner respektablen Verbesserung von zwei Minuten vielleicht sogar unter die Top 5 meiner Altersklasse und insgesamt vielleicht mit viel Glück unter die Top 15 schaffen könnte. So hatte ich es mir nämlich ausgerechnet. Ich rechnete meine Leistung hoch. 48 Minuten auf 10 Kilometer hielt ich für gut erreichbar. Mit dieser Zeit wäre ich zu jenem Zeitpunkt insgesamt 16., in meiner Altersklasse sogar vierter gewesen.
Hätte, wenn und aber. Leider spielte das Wetter nicht mit. Besser, ich hatte es nicht in meine Berechnungen einbezogen. Denn es regnete und es war recht ungemütlich. Und wer kommt an solchen Tagen nicht zum Wettkampf? Die läuferische Mittelklasse. Dafür schienen gerade die Windhunde sich pudelwohl bei diesem Hundewetter zu fühlen - und liefen mir davon. Wer stand, fast im wahrsten Sinne des Wortes, im Regen? Ich!
So belegte ich mit meiner vorläufigen Bestleistung insgesamt auf Rang 19 (-1) von 54 und in meiner Altersklasse auf Rang 9 (+3) von 14.
Aber ich will nicht kleinlich sein und für Platzierungen kann man sich sowieso nichts kaufen. Wichtig war die Leistungssteigerung, die mich für neue Leistungen anspornt. Außerdem: In vier Wochen gibt es einen neuen Wettkampf. Dann beginnt erneut der Kampf um starke Zeiten und Platzierungen. Vielleicht komme ich dann mit meiner Durchschnittgeschwindigkeit am Ende auf eine gute Platzierung bei der Serienwertung. Ich werde gleichmal die die Liste im Internet analysieren, um zu sehen was da für mich möglich ist....
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