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(Inlineskaten)
Die Bodenseeumrundung hat inzwischen Kultstatus erreicht und war frühzeitig ausgebucht. Die Teilnehmer kamen aus allen Teilen Deutschlands aus Österreich und der Schweiz. Diese Tour ist kein Rennen, sondern hier steht primär das gemeinschaftliche Erlebnis über 130 lange Kilometer im Vordergrund.
Bei der Bordensee(teil-)umrundung des Speedteam-Bodensee e.V., die zum 10. Mal durchgeführt wurde, gingen frühmorgens um 7:30 Uhr 150 Inlineskater mit 20 Guides des Speedteam-Bodensee auf die 130 km lange Strecke über Lindau, Bregenz, Romanshorn, Konstanz und Meersburg.
Die Inlinetour hat inzwischen Kultstatus erreicht und war frühzeitig im Sommer ausgebucht. Die Teilnehmer kamen aus allen Teilen Deutschlands, bspw. nahmen auch einige aus Bremen oder Gera die lange Anreise auf sich, aus Österreich und der Schweiz. An der Festhalle in Friedrichshafen erfolgte die Registrierung, ein Briefing zu den Verhaltensregeln und nach der Einteilung in 5 Gruppen, die jeweils von mehreren erfahrenen Guides des Speedteam-Bodensee begleitet wurden, ging es bei zunächst kühlen und nebligen Wetter durch Friedrichshafen Richtung Lindau.
Diese Tour ist kein Rennen, sondern hier steht primär das gemeinschaftliche Erlebnis im Vordergrund. Aber auch ohne Zeitmessung und Ergebnisliste stellt diese Tour aufgrund der Länge eine absolute Herausforderung dar. Die Versorgungsfahrzeuge hatten alles dabei, um die Sportler bei Kräften zu halten. Insgesamt 4 längere Pausen werden unterwegs gemacht. Hierbei gibt es Gelegenheit, sich mit Broten, Bananen, Äpfeln, Müsliriegeln und natürlich diversen Getränken zu stärken, auch mal die Skates auszuziehen, was häufiger genutzt wurde, je länger die Tour dauerte, und sich mit den anderen Teilnehmern über neuestes Material, die besten Skatestrecken und die schönsten Skateerlebnisse auszutauschen.
Ab Mittag, bei immer noch frischen Temperaturen, meinte es die Sonne dann gut mit den Skatern. Beim dritten Stopp in Arbon nach etwa 75 km konnten die schon leicht erschöpften Skater entscheiden, ob sie nur noch bis Romanshorn skaten und dann mit der Fähre nach Friedrichshafen zurückkehren, oder ob sie die nächste Etappe in Angriff nehmen wollen. Einige wenige brachen die Tour ab und wurden von den Guides an die Fähre gebracht.
Weiter ging es über den Laketrail, diese ausgeschilderte Skaterstrecke in der Schweiz führt abseits vom Straßenverkehr durch eine landschaftlich reizvolle Gegend.
In Konstanz ergibt sich durch die Katamaran-Verbindung eine erneute Verkürzungsmöglichkeit, die vernünftigerweise von einigen in Anspruch genommen wurde, die mit ihren Kräften am Ende waren.
Nachdem sich schließlich alle Gruppen an der Fähre gesammelt und nach einer kurzen Rast nach Meersburg übergesetzt hatten, stand die letzte Etappe über 25 km an. Ohne größere Probleme, aber müde, kamen die Skater zwischen 18.30 Uhr und 18:45 Uhr wieder in Friedrichshafen an.
Alle waren glücklich, diese Herausforderung gemeistert zu haben. Bei der After-Skate-Party in der Festhalle in Friedrichshafen wurde dann bei Pasta, Saft und Bier gefachsimpelt und reichlich über die Erlebnisse des Tages gesprochen. Die meisten waren sich einig: Nächste Jahr sind wir wieder dabei! Die Organisatoren freuten sich über die vielen positiven Rückmeldungen und waren froh, dass es zu keinen größeren Verletzungen gekommen war. Bei den wenigen Stürzen war es bei leichteren Blessuren geblieben.
Viele Bilder und Eindrücke der Teilnehmer gibt es unter www.bodenseeumrundung.de
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