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Bispingen -> Winsen/Luhe – 1. Heide-Elbe-Ultralauf (62 km) am 05.10.08

08.10.2008
Bispingen -> Winsen/Luhe – 1. Heide-Elbe-Ultralauf (62 km) am 05.10.08
Foto: keine Quelle wurde angegeben
 

Fazit: Trotz kleiner Schwächen war der 1. Heide-Elbe-Ultralauf zweifellos ein wunderschöner Erlebnislauf durch eine tolle Landschaft. Und alles in allem kann man den Organisatoren und ihren 280 Helfern aus 10 Vereinen und 10 Feuerwehren nur ein großes Lob aussprechen und herzlichen Dank sagen!

Am 05.10.2008 stand zur Abwechslung mal wieder ein neuer Ultramarathon in Norddeutschland auf der Tagesordnung: der 1. Heide-Elbe-Ultralauf (HEUL) über 62 km mit Start in Bispingen und Ziel in Winsen/Luhe. Klar, dass ich mir den nicht entgehen lassen konnte!
Aber warum gerade von Bispingen nach Winsen/Luhe? Auskunft gibt eine Pressemeldung des Veranstalters vom Dezember 2007:
„Start ist am Snow-Dome Bispingen, das Ziel ist der Schlosspark in Winsen (Luhe). Die Strecke führt von Bispingen über Hützel, Steinbeck, Soderstorf, Dehnsen, Wohlenbüttel, Oldendorf, Wetzen, Röhndahl, Luhmühlen, Salzhausen, Garstedt, Bahlburg, Luhdorf, ca. 60 km bis nach Winsen (Luhe), entlang des Luhe-Radwanderweges. Ziel für den Halbmarathon wird Soderstorf sein, Ziel für den Marathon ist Salzhausen. Für ein Rahmenprogramm entlang der Strecke sorgen die jeweiligen Sportvereine. Auch die obligatorische „Nudelparty“ wird es bereits am Samstag vor dem Lauf am Snow Dome geben. Eine große Siegerehrungsfeier findet direkt nach dem Lauf auf dem Schlossplatz in Winsen( Luhe ) statt.“
Und Wikipedia ergänzt mit folgenden Infos über die Luhe:
„Die Luhe entspringt bei Bispingen in der Lüneburger Heide und mündet bei Stöckte (Stadtteil von Winsen/Luhe) in die Ilmenau, die nach einem weiteren Verlauf von ca. 3 km in die Elbe mündet. Von der Quelle bis zur Mündung beträgt die Flusslänge 58,2 km.
Die Luhe entspringt an einem Endmoränenrücken der Lüneburger Heide und durchfließt als Äschengewässer bis Luhmühlen die Geest, wo der Wandel zu einem potamal (Zone des Tieflandsflusses; Bereich mit wärmerem und sandig-schlammigen Ablagerungen am Boden) geprägten Gewässer einsetzt. Nördlich weitet sich das Luhetal und der Fluss erreicht bei Vierhöfen die Elbmarsch. Zunächst herrscht Talsand vor, unterhalb von Winsen überwiegen Schlick und Flusssand. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Luhe reguliert. Es wurde der Lauf verkürzt und damit die Fließgeschwindigkeit erhöht
Das Gewässer ist durchschnittlich 7 bis 12 m breit, teilweise zahlreiche Windungen, Stehhöhe außer in einigen Windungen und hinter Wehrstufen für Erwachsene
Die mittlere Strömung beträgt ungefähr 4 km/h bei normalem Wasserstand (tidebeeinflusst von der Mündung bis zum Mühlenwehr in Winsen).
Nebenflüsse sind Brunau, Schwinde, Lopau und Garlstorfer Aue.
Das gesamte Einzugsgebiet der Luhe ist seit der Jungsteinzeit dicht besiedelt wovon unter anderem Anlagen wie die Denkmälergruppe von Soderstorf und die Oldendorfer Totenstatt zeugen.“
Okay, damit ist zumindest der Streckenverlauf geklärt. Ansonsten erklären Ideengeber und RD Jürgen Meinberg, Co-RD Ulrike Marszk und Tim Buchholz, Chef der Naturparkregion Lüneburger Heide, die Entstehung des Laufes wie folgt:
„Durch den Ultralauf kann die Verbindung zwischen verschiedenen Orten innerhalb des Naturparks Lüneburger Heide gestärkt und die Landschaft bekannt gemacht werden. Natürlich soll ein spannendes Rennen für Teilnehmer und Zuschauer geboten werden. Die Organisatoren sind sich sicher, dass sich ein Event wie der Ultralauf positiv auf die Region auswirkt und durch die Zusammenarbeit aller, über die Landkreisgrenzen hinweg, ein Zeichen für unsere Naturparkregion gesetzt werden kann.“
So gut die Idee, so spärlich und auf der Homepage schwer zu finden waren die weiteren Informationen rund um den Lauf. Schwer nachvollziehbar war zum Beispiel die ausschließliche Abholung der Startunterlagen am Snow Dome Bispingen am Samstagnachmittag, also am Vortag des Laufes. Das hieße für mich rund 150 km unsinnige Fahrstrecke und 2-3 Stunden Fahrzeit (einschließlich der innerstädtischen Hamburger Anteile), nur um die Startnummer zu holen und ggfs. an der Pasta Party teilzunehmen. Hmm, das wären aber teure Nudeln…
Ich beschloss also, mir diese Extratour nicht anzutun. Entweder würde Tatjana Festerling – wie beim Plöner See Marathon mal angedeutet – meine Unterlagen mitbringen, oder ich müsste sie halt am Sonntagmorgen noch irgendwo bekommen.
Am frühen Sonntagmorgen brach ich gegen 6.50 Uhr in Volksdorf auf, um pünktlich kurz vor 7.30 Uhr bei Tatjana in der Bellealliancestraße in Eimsbüttel vorzufahren. Wenige Minuten später parkte mein Auto dort, wo gerade noch ihres gestanden hatte, während Tatjana, Bill Nickl und ich mit ihrem Wagen gen Bispingen unterwegs waren.
Wir kamen gut durch und trafen überpünktlich am Snow-Dome ein, wo es auch noch reichlich Parkraum gab. Im Snow-Dome-Gebäude selbst fand ich dann in Eingangsnähe auf dem sogenannten „Grabbeltisch“ den Umschlag mit meiner Startnummer. Na bestens!
Natürlich waren auch reichlich bekannte Gesichter vor Ort, darunter Bodo Makuszies, Thomas Radzuweit aka „Affenzahn“ (der gleich demonstrierte, wie er seine Zigaretten und sein Feuerzeug in Alufolie gewickelt regenfest gemacht hatte), Wolfgang Kieselbach und viele andere mehr. Klar, die wollten sich diese Strecke auch nicht entgehen lassen.
Die Stimmung war ausgesprochen gut, auch wenn das Wetter mit rund 12 °C bei heftigem Wind und häufigem Nieselregen eher „erfrischend“ als berauschend war. Aber das sollte unseren Laufgenuss nicht beeinträchtigen.
Während Bill Nickl sich gleich vom Start weg von uns absetzte, liefen Tatjana, Bodo und ich von Anfang an zusammen. Wobei wir ein moderates Tempo von 6:30-7:00 min/km wählten und uns an den zahlreichen kleinen Steigungen den Luxus leisteten zu gehen.
Die Strecke erwies sich im ersten Drittel als sehr abwechslungsreich, und zwar sowohl vom Höhenprofil als auch von der Streckenbeschaffenheit her. Mal ging es rauf, mal flach, mal runter, - mal befestigte Straße, mal naturnaher Waldweg.
Nett für mich war hier die Begegnung mit Regina Leu, die ich seit Jahren nicht mehr auf der Laufstrecke gesehen hatte und die hier in einem Quartett ihres Clubs Blau-Weiß Buchholz unterwegs war.
Anfang der 1990er Jahre waren wir beide (sowie Reginas Mann Burghardt Leu) Mitglieder der LAV Hamburg-Nord gewesen. Damals war Regina einige Jahre lang beste Hamburger 100-km-Meisterin sowie -Rekordhalterin gewesen, während ich meinerseits 1989/90 bei jedem meiner Ultraläufe als bester Hamburger ins Ziel gekommen war. Waren das Zeiten…
Zunächst einmal war das Läuferfeld noch einigermaßen dicht, doch sollte es dann immer mehr ausdünnen, und zwar nicht nur durch die „natürlichen“ Tempounterschiede der Läufer, sondern vor allem auch, weil die mit uns gestarteten Teilnehmer über 10 km, Halbmarathon und Marathon irgendwann zwischendurch ihre Zielorte erreichten.
Wir drei genossen den Lauf und die wunderschöne Strecke, klönten munter und hatten ganz einfach Spaß!
Bei km 5 (in 30.47 min – so schnell hatten wir uns gar nicht gefühlt!) passierten wir den ersten Verpflegungspunkt (mit Wasser und Obst) und nahe Hützel bei km 10 (in 1.06.55 h) den zweiten. Hier gab es übrigens herrlich aussehende und genauso gut schmeckende Obstspieße!!! Lecker!
In Steinbeck überquerten wir die Luhe zum zweiten Mal, ehe wir dann bei km 15 (und damit dem dritten VP) in ein sehr schönes Heidegebiet liefen, dem wir bis zum Breiten Moor folgten. Schade, dass hier nicht die Sonne schien! Wie eindrucksvoll muss dieser Abschnitt bei Sonnenschein aussehen!
In Soderstorf erreichten wir dann das Halbmarathon-Ziel (und den 4. VP), ehe wir die Luhe zum vierten Mal kreuzten, um über Thansen und Dehnsen einen weiten Bogen nach Süden zu laufen.
Hier haderten wir erstmals – aber nicht letztmalig – mit der Streckenmarkierung. Zwar konnte man nicht grundsätzlich meckern, waren die allermeisten Abzweige gut markiert oder ersatzweise mit Streckenposten besetzt, aber dennoch gab es immer wieder Wegverzweigungen, wo 2-3 Farbpfeile mehr auf der Straße (vor allem vor der Verzweigung) schon hilfreich gewesen wären und manches kurze Suchen (und die damit verbundenen Zeitverluste) hätte vermeiden können.
Trotzdem: Verlaufen konnte man sich eigentlich nie!
In Wehlenbüttel wechselten wir dann auf das linke Luhe-Ufer, in Oldendorf wieder auf das rechte. Auf Höhe der Oldendorfer Totenstatt (einer stein- und bronzezeitlichen Ansammlung von sechs Grabhügeln und Megalithanlagen) bogen wir erneut nach Norden ab.
Die Laufstrecke folgte nun ausschließlich asphaltierten verkehrsarmen Landstraßen.
In diesem Bereich begann Tatjana immer wieder, Bodo und mich vorausschicken zu wollen, doch wir beiden widerstanden diesen Versuchen immer wieder. Erst nach exakt 4 Stunden und ca. 33 km – kurz vor Wetzen – gaben wir (aus Tatjanas Sicht „endlich“) nach und zogen allein von dannen.
Das Teilnehmerfeld war inzwischen extrem ausgedünnt und auseinander gezogen: Bis auf den einen Läufer, den wir kurz nach unserer Ablösung von Tatjana noch in Wetzen überholten, trafen wir vom Halbmarathon- bis zum Marathonziel niemanden!
Dafür sollte uns bei km 36 ein Radfahrer einholen, den ich erst wiedererkannte, als ich ihn ansprach und er antwortete: Es war Burghardt Leu, Reginas Mann! Er läuft inzwischen wegen Hüftgelenksarthrose rechts gar nicht mehr und hat sich ganz auf die langen Fahrradstrecken verlegt, bei denen sein Hüftgelenk keinerlei Beschwerden verursacht.
Der nachfolgende Abschnitt bis zum Marathonziel in Salzhausen zog sich sehr zäh und lang hin, wobei nicht nur Bodo und ich den Eindruck hatten, dass das Segment zwischen der 35-km- und der 40-km-Marke sowie das von km 40 bis Marathon jeweils „Überlängen“ besaß, während das erste und dritte 5-km-Segment am Anfang eher zu kurz gewesen waren. Auch andere Läufer bestätigten später diesen Eindruck.
Irgendwann kurz vor 5.10 h erreichten wir dann endlich das Marathonziel mitten in Salzhausen, wo es bei der Verpflegung auch schöne heiße (nach Zusatz von etwas kaltem Wasser aber prima trinkbare) Brühe gab.
Hier hatten kurz vor uns Wolfgang Kieselbach (100MC, 4.56.37 h) und Joachim Hauser (Dettenhausen, 5.06.03 h) ihr Tagesziel erreicht. Tatjana Festerling sollte in 5.19.28 h 2. Frau über Marathon und 1. ihrer Altersklasse werden!
Während Bodo noch ein wenig in Sachen Verpflegung trödelte, fotografierte ich die Kirche St. Johannis von 1643.
Als wir dann wieder loszogen, war der Lauf plötzlich wieder richtig kurzweilig geworden: Wir hatten nämlich plötzlich wieder Vorderleute, und zwar gleich ein knappes Dutzend! Offenbar hatten diese bei Marathon länger gerastet und Bodo und mich so herankommen lassen.
Etwa bei km 45 hatten wir den ersten versägt, einen einzelnen Mann mit einer Fahrradbegleiterin. Wenig später wurde dann ein Frauentrio unser nächstes Opfer, wobei die Ladies uns jedoch rasch abklärten, dass nur „Heidi“ den Ultra lief, ihre beiden Begleiterinnen dagegen gerade erst bei Marathon eingestiegen waren. (Heidi Eggers, MTV Bispingen, finishte später in 7.52.02 h.)
Etwa bei Schnede erreichten wir – mitten in einem Abschnitt mit tiefem Waldboden, reichlich Pfützen und Matsch – ein Quintett, das sich jedoch gleich wieder wehrte und einen kleinen Vorsprung zurückeroberte.
Doch am Verpflegungspunkt kurz vor dem Rumberg (etwa km 48) waren sie dann fällig und wurden stehend überholt. Bodo und ich waren nämlich schlichtweg schneller mit unserem Verzehr, wobei ich hier ein Stück super-leckeren Käsekuchen und einen halben Liter Red Bull verputzte.
Ab nun waren wir die „Gejagten“, wobei wir jedoch relativ rasch einen beruhigenden Vorsprung herausgelaufen hatten.
Vielmehr versägten wir in der Feldmark kurz vor Erreichen der Kreisstraße 37 noch einen weiteren Läufer, der uns erklärte, die Steigungen in der ersten Hälfte hätten ihn zuviel Kraft gekostet. „Steigungen“? Bodo und ich wussten erst einmal nicht, wie er darauf kam. Aber dann erinnerten wir uns an die kurzen Gehintervalle, die wir am Anfang ja eingelegt hatten. Dank ihrer waren wir immer noch prima unterwegs…
Etwa bei km 51-52 erreichten wir Bahlburg, wo die Laufstrecke einen kleinen Schlenker nach rechts hin zum Dorfhaus nahm. Hier gab es sowohl eine weitere Zeitnahme als auch einen Verpflegungspunkt.
Als wir dort loslaufen wollten – zwei der Buchholzer Läufer hinter uns steuerten gerade den VP an, sah ich den Grill, der ganz offensichtlich für die Versorgung der Helfer gedacht war. Doch auf meine flapsige Frage, ob die Thüringer Bratwürste für die Läufer seien, bekam ich sofort eine Wurst angeboten, die ich auch annahm und während des folgenden Kilometers Bissen für Bissen verzehrte.
In diesem Abschnitt bis kurz hinter die nächste (= 9.) Luhe-Überquerung liefen Bodo und ich den entscheidenden Vorsprung von rund 5 Minuten heraus, den wir letztlich bis ins Ziel behaupten sollten.
Dazu hatten wir allerdings auch unser Tempo deutlich erhöht, wobei – zu meiner eigenen positiven Überraschung – ich zumeist das Tempo anzog bzw. hochhielt, während Bodo teilweise sichtbar am Anschlag lief.
Dabei war er doch frisch in diesen Lauf gegangen, während ich bereits am Mittwoch (4.40.03 h an den Teichwiesen), Freitag (5.28.40 h mit Günter Heyer in Öjendorf) und Samstag (4.34.30 h mit Rosi von Kocemba an den Teichwiesen) drei Marathons in den letzten vier Tagen gelaufen war.
Außerdem bewegte sich Bodo doch nun in seinem vertrauten Trainingsrevier nahe seines Wohnortes, hätte also Heimvorteil haben müssen…
Ab Luhdorf (etwa km 55), wo wir die Luhe zum 10. und 11. Male überquerten, beschränkten wir uns dann weitgehend darauf, unseren Vorsprung zu „verwalten“ und dabei vor allem auf den langen Geraden und den anderen übersichtlichen Abschnitten möglichst außer Sichtweite der Buchholzer Verfolger zu sein, was uns auch prima gelang.
Zwar verloren wir insbesondere im Bereich um Roydorf noch ein paar Minuten, doch da unsere Hinterleute nicht in Sicht kamen, sollte uns das nicht weiter stören (wobei wir allerdings bei unverändert hohem Tempo sonst zumindest noch einen Vordermann hätten bedrängen können).
Und nach der 12. und letzte Überquerung der Luhe finishten wir endlich den 1. Heide-Elbe-Ultralauf auf dem Schlossplatz von Winsen/Luhe, und zwar in 7.34.00 h (ich) bzw. 7.34.04 h (Bodo).
Nachdem wir bereits einige Becher herrlich warmem Tee im Bauch hatten und im Gepäckzelt Bill Nickl (7.30.14 h, damit unser direkter Vordermann!) getroffen und unsere Taschen geholt hatten, trafen die Buchholzer um Regina Leu in 5.39.25-5.39.34 h ein, gefolgt von Holger-Wilhelm Jordan (Tangendorf, 7.49.08 h) und – wie bereits erwähnt – Heidi Eggers (7.52.02 h).
Der Fußweg zu den ebenfalls angenehm warmen Duschen umfasste nur rund 300-400 Meter. Auch wenn die Beschreibung der Helfer knapp ausreichend war, so wären hier eindeutige Wegmarkierungen wirklich sehr hilfreich gewesen!
Im Umkleideraum kam ich noch nett mit Arno Reglitzky ins Gespräch, der sich später als Vereinschef von Blau-Weiß Buchholz erwies und als 73jähriger seinen ersten (?) Ultra gelaufen war.
Wieder im Zielbereich angelangt (wo Bodo immer noch in Laufkleidung mit umgebundener Alu-Folie herumsaß und auf seinen Fahrer wartete), gönnte ich mir noch einen Kaffee und eine Bockwurst.
Nachdem auch die beiden letzten Läufer – Günter Antoni in 8.42.23 h und Sinje Bullerdiek in 8.42.46 h – eingetroffen waren, konnte dann endlich auch in Anwesenheit von gleich drei Heideköniginnen die Siegerehrung aller drei Laufdistanzen und der Staffeln beginnen.
Wobei ich Tatjanas Trophäe für Platz 2 im Marathon in Empfang nahm und außerdem noch mit dem Ultrasieger Hans-Jürgen Köhler (4.49.55 h = 4.40 min/km) einen bislang nur vom Internet her bekannten Läufer endlich auch einmal persönlich kennen lernen konnte.
Später bummelte ich zu Fuß zum Bahnhof, nahm den Metronom bis Hamburg Hbf. und von dort die U2 bis Christuskirche und erreichte nach wenigen Fußminuten Tatjanas Wohnung und mein Auto.
Fazit: Trotz einiger weniger kleiner Schwächen (z. B. nur mäßig gute Markierung der Wegverzweigungen im mittleren Teil, fehlender Verpflegung zwischen km 35 und Marathon) war der 1. Heide-Elbe-Ultralauf ganz ohne Zweifel ein wunderschöner Erlebnislauf durch eine ebensolche Landschaft. Und alles in allem kann man den Organisatoren und ihren rund 280 Helfern aus 10 Vereinen plus 10 Feuerwehren (!!!) nur ein großes Lob aussprechen und herzlichen Dank sagen.
Heide-Elbe-Ultralauf – jederzeit gerne wieder!

Christian Hottas



Stichwörter: Feuerwehr Feuerwehr, Marathon Marathon



Kommentare
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Eintrag vom 15.10.08, 14:43
Der Bericht ist echt gut. Ich hoffe das die veranstalltung nächstes jahr wieder stattfindet. Vielleicht bei besserem Wetter. Habe den veranstaltern auch schon ideen und verbesserungsvorschläge gemacht zur strecken beschilderung.

Mit sportlichen Grüßen
Simon Büttgen
(Marathon Distanz)
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