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© Foto: Nora Kruse/FF-Archiv; „Die eingewechselte Imke Wübbenhorst köpfte den HSV zum Überraschungssieg“
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(Fußball)
Viele Erstligateams wollten nach den Punktverlusten in der vergangenen Woche am zehnten Spieltag zurück auf die Erfolgsspur finden. Das Top-Trio der Liga konnte die Ziele umsetzen, auch der Hamburger SV hat sich von den Abstiegsrängen weiter entfernt. Nur beim Vizemeister läuft es derzeit nicht.
Der FC Bayern München verliert stetig den Kontakt zur Spitze. Mit drei Punkten hätte der FCB auf den vierten Tabellenrang rücken und auf Tuchfühlung mit der Spitze bleiben können. Doch es läuft nicht bei den Münchenerinnen. Nach dem 2:2 bei TeBe Berlin in der vergangenen Woche mussten sie erneut gegen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel Punkte lassen und verloren zu Hause gegen den Hamburger SV mit 1:2.
Frühe Führung reicht München nicht
Zunächst schien in Aschheim alles nach Plan zu laufen für den FCB. Nach Vorarbeit von Tanja Wörle gingen die Gastgeberinnen durch Mandy Islacker bereits nach vier Minuten in Führung. Doch der HSV schlug zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt zu, und erzielte Sekunden vor dem Halbzeitpfiff durch Ana Crongorcevic den Ausgleich.
„Der Ausgleich kurz vor der Pause war ein Knackpunkt“, so Bayern-Trainer Günther Wörle, da der HSV in der zweiten Halbzeit besser ins Spiel kam. Ein weiteres spätes Tor besiegelte den „Dreier“ für die Hamburgerinnen, in der 85. Minute köpfte Imke Wübbenhorst nach einem Eckball das 1:2.
Duisburg und Potsdam im Gleichschritt
Mit fünf Punkten Vorsprung auf den 1. FFC Frankfurt liegen der 1. FFC Turbine Potsdam und der FCR 2001 Duisburg weiter mit 26 Zählern gleichauf an der Tabellenspitze. Auch am zehnten Spieltag gaben sich Meister und UEFA-Cup-Sieger keine Blößen und brachten ihre Auswärtsspiele jeweils „zu Null“ nach Hause.
„Ich bin zufrieden mit dem Spiel, wir können zwar noch besser spielen, aber momentan ist es für uns wichtig zu punkten und uns auf einzelnen Positionen Selbstbewusstsein zu holen“, urteilte Duisburgs Trainerin Martina Voss-Tecklenburg nach dem 3:0-Sieg beim SC Freiburg. Gerade erst vom WM-Qualifikationsspiel mit der belgischen Nationalmannschaft zurück gekehrt, brachte Femke Maes den FCR nach 23 Minuten mit 1:0 in Führung, ein Doppelschlag von Simone Laudehr in der zweiten Halbzeit besiegelte den Auswärtserfolg. „Wir hätten gerne Duisburg noch etwas mehr geärgert“, so Freiburgs Trainer Ede Beck, der mit seiner Elf jedoch nicht unzufrieden war: „Ich denke, wir sind in der Defensive nach ein paar Minuten ganz gut gestanden, haben es dem Gegner schwer gemacht.“
„Turbinen“ siegen im Spitzenspiel
Noch ein Tor mehr als Duisburg erzielte der 1. FFC Turbine Potsdam – und das beim SC 07 Bad Neuenahr, der Mannschaft mit den bis dato wenigsten Gegentoren. Nach der 0:4-Niederlage gegen die Potsdamerinnen sieht das Torverhältnis nicht mehr ganz so positiv aus, dennoch liegt der SC auf dem vierten Tabellenrang – kein Vergleich mit der vergangenen Saison, in der die Kurstädterinnen beinahe abgestiegen wären. Potsdams Neuzugang Fatmire Bajramaj brachte die „Turbinen“ nach einer Viertelstunde in Führung, die weiteren Treffer durch Jessica Wich, Anja Mittag und erneut Bajramaj sollten erst in der zweiten Halbzeit fallen.
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