|
|
|
Foto: keine Quelle wurde angegeben
|
|
(Fußball)
Auch in der Sommerpause steht kein Verein so sehr im Mittelpunkt des Interesses wie der FC Bayern München.
Der Rekordmeister, gern auch FC Hollywood genannt, ist dem allgemeinen Fußballfan (nicht Bayern!) zufolge stets für eine Schlagzeile in der Boulevardpresse gut. Aber selbst wenn dies gerade mal nicht der Fall ist, gibt es ausreichend zu berichten.
So wurde zum Beispiel jüngst bei der Diskussion um den Nachfolger Olli Kahns im Amt des Kapitäns der Name Philipp Lahm ins Spiel gebracht. Der 24-Jährige gehört in Normalform zu den besten deutschen Spielern und ist dann trotz starker Konkurrenz auch beim Meister nicht wegzudenken. Zudem ist der einstige Naseweis zu einem selbstbewussten Führungsspieler herangereift.
Während Manager Uli Hoeneß sich in dieser Sache nicht äußern wollte, wusste er doch mit einem anderen Statement (mal wieder) zu polarisieren. Der 56-Jährige attestierte dem Bayernsturm nämlich der bestbesetzte in Europa zu sein. Immerhin zeigt er sich ob dieser Aussage konsequent und sieht im Gegensatz zu seinem Star Luca Toni keine Notwendigkeit noch einmal auf dem Transfermarkt tätig zu werden.
Einer seiner Neuzugänge hingegen zeigte sich bereits vom neuen Umfeld begeistert. Denn nicht nur das „weltweit wohl einmalige“ Leistungszentrum ist Tim Borowski positiv aufgefallen. Auch das Sieger-Gen der Bayern wollte der Ex-Bremer „von der ersten Minute an“ gespürt haben. Im hervorragend besetzten Mittelfeld des FCB rechnet er sich aufgrund seiner Flexibilität dennoch gute Chancen auf zahlreiche Einsätze aus.
Die wichtigste Lektion hat er ohnehin schon begriffen: Das Saisonziel kann nur Erfolg lauten. Dieser setzt nicht nur für den 28-Jährigen die Titelverteidigung in Liga und Pokal sowie ein gutes Abschneiden in der Champions League voraus. Borowski gibt sich jedenfalls selbstbewusst: „Vor wem sollen wir denn Angst haben?“ Sein Ton dürfte den neuen Arbeitgeber freuen.
Bild von StartAgain auf flickr.com.
Stichwörter:
FC Bayern München,
Fußball,
Luca Toni,
Philipp Lahm,
Tim Borowski,
Uli Hoeneß