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Elijah Watson und Armin Uhl verteidigen Vereinsmeisterschafts-Pokal
Auch in diesem Jahr konnte hielt der Aufwärtstrend im Gewichtheben in Kitzingen weiter an. Wie im Vorjahr gingen wieder 18 Heber (7 Jugend und 11 Aktive) vor heimischem Publikum an die Hantel. Die Kraftsportfreunde bekamen aber nicht nur „Masse“ sondern auch „Klasse“ zu sehen. Vorbei sind die Zeiten, in denen man in der Aktiven-Klasse den Wanderpokal für 55,5 Relativpunkte in Empfang nehmen konnte. Abteilungsleiter Kai Kasper kann sehr zufrieden mit seiner Truppe sein, die im Vorjahr mit der 2. Mannschaft in der Franken-Liga den Titel holte und in der aktuellen Saison sich wacker auf dem 2. Tabellenplatz in der 2. Bundes-Liga Süd hält.
Auch diesmal hieß das Vereinsinterne Duell Elijah Watson gegen Armin Uhl. Mit 104,6 zu 100,2 Punkten hatte Kücken Armin Uhl auch diesmal die Nase vorne. Armin Uhl siegte mit klarem Vorsprung in der Jugendwertung. Aber damit nicht genug. Im Reißen verbesserte er seine bisherige Bestleistung von 117 kg im 2. Versuch auf 120 kg und im 3. Versuch auf 123 kg und holte sich in dieser Teildisziplin den Unterfrankenrekord (bisher 122 kg, aufgestellt von Martin Treutlein im März 2006). Armin Uhl wollte auch den Unterfrankenrekord im Stoßen verbessern und lies sich für seinen 3. Versuch 151 kg auflegen. Da er diese Last jedoch nicht bewältigen konnte gingen 145 kg in dieser Teildisziplin für ihn in die Wertung ein.
Platz 2 in der Jugend ging an Cousin Benjamin Uhl mit 61 Relativpunkten. Im Reißen bewältige er im 2. Versuch seine Bestleistung von 96 kg und verlangte erstmals 100 kg im 3. Versuch, die jedoch an diesem Tag nicht gelingen wollten. Im Stoßen konnte er sich von bisher 117 auf 119 kg steigern und verbesserte damit auch seine Zweikampfbestleistung von 213 auf 215 kg.
Mit 12,5 Relativpunkten sicherte sich Raphael Zink den dritten Platz. Mit 57 kg im Reißen, 70 kg im Stoßen und einer Zweikampfleistung von 215 kg erzielte er drei neue persönliche Bestleistungen.
Auf den vierten Platz kamen die jüngsten KSV-Heber Oliver Zink, Robin Sauf, Dominik Höhn und Daniel Dappert, die tolle Leistungen zeigten. Alle konnten neue persönliche Bestleistungen aufstellen und wurde dafür mit tollen Sachpreisen vom Abteilungsleiter Kai Kasper belohnt.
Sieger bei den Aktiven wurde Elijah Watson mit 100,2 Punkten. Für seinen 2. Stoßversuch lies sich Elijah Watson 155 kg auflegen und er bewältigte die Last souverän. Damit verbesserte er seine persönliche Bestleistung in dieser Disziplin gleich um 5 kg.
Stefan Aßmann absolvierte im Reißen 92 kg im 1. Versuch. Seine Bestleistung von 93 kg wollte er im 2. Versuch auf 96 kg steigern. Leider konnte er die Last im 2. und auch im 3. Versuch nicht zur Hochstrecke bringen. Umso besser lief dann das Stoßen. Sicher gelang der 1. Versuch mit 116 kg und auch seine Bestleistung von 120 kg brachte er im 2. Versuch gültig in die Wertung ein. Mit 122 kg konnte er im 3. Versuch eine neue Bestleistung erzielen und kam so erstmals auf 214 kg im Zweikampf. Mit 73,0 Punkten belegte er den 2. Platz.
Dritter wurde Thomas Stöhr, der sich in toller Form zeigte. Mit 89 kg im Reißen blieb er nur 1 kg unter seiner Bestleistung. Nach zwei gültigen Stoßversuchen verlangte er 111 kg für seinen 3. Versuch, was eine neue Bestleistung bedeutet hätte. Sicher konnte er die Last umsetzen, doch der Ausstoß gelang ihm nicht. Mit 58,0 Punkten ging er als Sieger aus dem internen Duell mit Johannes Dworschak hervor, der ebenfalls gute Chancen auf dem 3. Platz sah als er im Reißen nur 1 Relativpunkt hinter Stöhr lag. Seine Relativpunktzahl konnte Dworschak von bisher 47,0 gleich auf tolle 52,8 Punkte steigern und erreichte damit den 4. Platz. Im Reißen konnte er seine Bestleistung von 98 auf 100 kg verbessern und erzielte so erstmals 215 kg im Zweikampf.
Platz 5 ging mit 36,0 Punkten an Leonie Süßmeier, gefolgt von Torsten Zehner mit 32,0 Punkten. Den siebten Platz teilten sich mit 27,0 Punkten Ryoko Lautenbach und Michael Fischer. Schwester Nora Lautenbach belegte mit 9,0 Punkten den 9. Platz.
Außer Konkurrenz traten Ulrike Zehner und Alexander Heib an, die zwar einen Teil ihres Trainings beim KSV Kitzingen bestreiten, jedoch Startrecht für den AC 82 Schweinfurt bzw. dem KSV Hostenbach haben. Zehner nutzte die Meisterschaft als letzten Test vor den Deutschen Meisterschaften und konnte alle sechs Versuche gültig bewältigen. Mit 56 kg im Reißen und 69 kg im Stoßen kam sie auf 93,0 Relativpunkte. Bronze-Medaillegewinner der Master-Weltmeisterschaften Heib zeigte das er noch lange nicht zum „alten Eisen“ gehört und kam mit 255 kg im Zweikampf auf gute 64,0 Relativpunkte.

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