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(Triathlon)
Die Premiere getoppt. Bei seiner zweiten Teilnahme am Wolfsburg Triathlon am 23. August 2008 konnte Jens Frede seine Vorjahresbestzeit um knapp 9 Minuten verbessern und machte in der Ergebnisliste einen Sprung um über 250 Plätze.
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Es ist immer etwas Besonderes, einen Wettkampf in seiner Geburtsstadt zu bestreiten. Man trifft viele alte Bekannte. Außerdem kommt man zu Orten, die man wie seine Westentasche zu glauben kennt und doch staunt, wie sich alles verändert hat. Für mich hat der Wolfsburg Triathlon noch einen weiteren Reiz. Vor genau einem Jahr absolvierte ich dort meinen ersten Triathlon. Nun, ein Jahr später, wollte ich wissen, was ich nach einem Jahr mehr oder weniger intensiven Trainings und einem halben Jahr nach dem Beitritt zum HT16 Triathlon Team für Fortschritte gemacht habe.
Tatsächlich hat sich mein Aufwand gelohnt und der Schritt, mich dem Hamburger Triathlon-Team anzuschließen war genau richtig. Über 600 Meter Schwimmen, 24 Kilometer Radfahren und 6 Kilometer Laufen war ich mit 1:28:47.16 Stunden ca. 9 Minuten schneller als im Vorjahr (1:37:42.9 Stunden) und machte in der Ergebnisliste einen Sprung von Rang 465. auf 214 von insgesamt 660 Startern. Auch in meiner Altersklasse sprang ein guter Mittelfeldplatz (AK 30: 36. von 81 Startern ) heraus. Trotzdem bleibt ein Gefühl: Ich hätte noch besser sein können.....
Die äußeren Bedingungen schienen zunächst nicht optimal zu sein. Schon in der Nacht regnete es in Strömen und auch am Tag drohten viele dunkle Wolken damit, ihren nassen Ballast abwerfen zu wollen. Doch der teils starke Wind verhinderte schlimmeres und pünktlich zum Start kam sogar die Sonne heraus. Allerdings hatte sie nicht viel Kraft. Es war nicht wirklich warm und ich musste mich schon viel bewegen, um nicht zu frieren.
Meine persönliche Ausgangsposition war auch nicht nicht die beste, denn ich startete in der letzten von vier Gruppen. Zwar kann man die Lage positiv sehen (Dann roll ich das Feld halt von hinten auf, haha), aber ein paar Sekunden nach dem Start war es nicht mehr wirklich lustig. Ich hätte schneller schwimmen können, wenn ich irgendwo eine Lücke gefunden hätte, um zu überholen. Stattdessen regierte der Frust im Wasser, weil es zwischen 250 Sportlern mehr bedurfte als einer sauberen Schwimmtechnik. Hier war Durchsetzungsvermögen angesagt. Doch diese Trainingslektion hatte ich wohl im Vorfeld geschwänzt. Trotzdem konnte ich meine Schwimmzeit von 18:07 Minuten in 2007 auf 14:37 Minuten reduzieren. Keine neue Fabelzeit, aber immerhin ein Fortschritt.
Beim Radfahren hatte ich mir vor dem Rennen einen Schnitt von 33 Km/h vorgenommen und schon auf den ersten Metern zeigte sich, dass ich dieses Ziel erreichen könnte. Sehr schnell beschleunigte ich auf über 40 Km/h auf gerader Strecke und fuhr auch langgezogene Steigungen sehr gut hinauf. Zudem fand ich Anschluss an eine Gruppe mit Radlern, die ein ähnliches Tempo fuhren. So kam ich nicht in Versuchung, den Druck auf die Pedale unbewusst zu reduzieren. Die Belohnung dafür bekam ich am Ende der Runde. Mein Schnitt lag bei 34,1 Km/H. Ich übertraf also meine Erwartungen. Wie beim Schwimmen konnte ich meine Zeit zum Vorjahr um über 3 Minuten reduzieren. Statt 50 Minuten benötigte ich nur noch 47 Minuten (inklusive Wechsel) fürs Radfahren.
Beim Laufen kam ich auch relativ schnell in meinen Rhythmus und ich überholte noch eine Vielzahl von Startern, die in den Gruppen vor mir gestartet waren. Allerdings fehlten mir die Pacemaker, die mir beim Radfahren noch zu einem guten Schnitt verholfen hatten. Nun fehlte mir das Gefühl und vielleicht auch das Selbstvertrauen für ein höheres Tempo. Eins wollte ich auf keinen Fall: überdrehen. So beendete ich das Rennen mit einer Laufzeit bei 26:51 Minuten. Auch hier konnte ich meine Laufzeit um 2:10 Minuten verbessern. Eine höhere Geschwindigkeit wäre aber möglich gewesen.
Insgesamt gesehen ist diese Leistung unter 1:30 Stunden sehr gut und eine Bestätigung meines Trainings. Sicher geht es noch besser. Mit jedem Wettkampf werde ich auch Minuten, die ich bisher hab liegen lassen, aufnehmen und bessere Zeiten schwimmen, fahren und laufen. Außerdem braucht man ja noch Luft nach oben, um eine Motivation fürs nächste Jahr zu haben. Vielleicht haben auch ein paar aus meinem Team vom HT16 noch ein paar Tipps für mich....
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