Seine Sachen zu packen, aufs Bike zu steigen, loszufahren, ohne zu wissen wo man am Abend sein Zelt aufstellt, an jeder Kreuzung neu zu entscheiden wolang es gehen soll, das macht den Reiz von Biketouren aus. Seit meiner ersten Biketouren durch die sächsische Schweiz oder auf einige Alme hat mich diese Art, meinen Urlaub zu verbringen, fasziniert. Man kann auf diesen Touren vollkommen vom Alltag abschalten. An die Stelle der alltäglichen Probleme, wie: "Was muß ich für die kommenden Prüfungen lernen", "Welche Termine muß ich einhalten?", "Wie löse ich die und die Probleme?" treten so banale Fragen wie: "Wo kann ich Trinkflaschen und Proviant auffüllen?", "Wo kann ich am Abend mein Zelt aufstellen?", "Ist der Weg fahrbar oder werde ich tragen müssen?". Wenn man diese Hürden nach einem anstrengenden Radtag gemeistert hat, sitzt man abends vor dem Zelt, hört den Wind in den Bäumen rauschen, spürt die frische klare Luft auf der Haut, genießt eine weiche Wiese und unterhält sich über die Erlebnisse des Tages wärend der Kocher zischt. Ein Topf voll Nudeln mit heißem Wasserkakao wird nach einem anstengenden Radtag zu einem Festessen und ein warmer Schlafsack und eine weiche Wiese als Unterlage das schönste Nachtquartier. Mag sein das sich dies recht komisch anhört, aber es ist sicherlich gerade auch diese Lagerfeuerromantik und der Hauch eines letzten kleinen Abenteuers, der eine mehrtägige Radreise mit Zelt und Kocher zu dem macht was sie ist.
Wer hat Lust darauf???
Bzw. wer möchte mit mir etwas trainieren und sogesehen Tagestouren machen?