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Hi netzathleten! Ich bin Sportschütze und hab riesige Probleme im Wettkampf die selbe Leistung abzurufen wie im Training. Beim Schiessen ist die Nervosität halt besonders störend, weil man ja ruhig stehen sollte und wenn man dann dauernd den Puls auf der Waffe hat macht es auch einfach keinen Spaß mehr, weil der Wettkampf zum Kampf wird. Habt ihr Tipps, was ich dagegen tun kann? Ich freu mich eigentlich immer auf die Wetkämpfe, wenns dann aber wieder mit schlechten Leistungen endet machts rgendwann keinen Spaß mehr, und das ist ja eigentlich das wichtigste.
gruß patrick | |||||||
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Hallo Patrick, so manchmal sind die Dinge ganz einfach, es sei denn, man macht es kompliziert.
Lass uns zunächst mal festhalten: Du kannst gute Leistung erbringen. Einverstanden? Immerhin schaffst du das im Training. Verstehst du? Du kannst gute Leistung erbringen! Es ist wichtig für dich, das zu wissen. Du kannst es! Du hast nur ein Problem mit der Definition.
So jetzt die einfache Lösung: Verlege das Training einfach auf die Wettkampftage. Im Training bist du gut! Wenn du das Training auf den Wettkampf legst, bist du im Wettkampf gut. Denn im Training bist du gut. Du kannst das! Dann gewinnst du im Training die Wettkämpfe, aber das ist nur so nebenbei. Denn Training ist ja nur Training auch wenn es auf den Wettkampf fällt. Klingt jetzt vielleicht komisch, ist aber durchaus Ernst! Überleg mal: Was definierst du als Training und was definierst du als Wettkampf? Warum wählst du diese Definitionen? Gibt es Wettkampf auch ohne Training und gibt es Training auch ohne Wettkampf? Klingt vielleicht auch komisch, aber auch das ist Ernst! Mich würden deine Antworten zu den Fragen oben interessieren, vielleicht magst du ja etwas dazu sagen. Ciao Ralf |
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Hi, danke für eure Antworten. Bin in letzter Zeit kaum mehr im Training gewesen, deswegen wollte ich nicht voreilig antworten. Rituale wie erst den rechten, dann den linken Schuh anziehen usw. hab ich schon. Entspannungsübungen gezielt mach ich nicht, ich setz mich nur vorm Wettkampf in Ruhe auf nen Stuhl und versuch ruhig zu werden. Das Training auf nen WK legen macht natürlich Sinn und ich versteh auch warum. Aber ob ich mich da so einfach überlisten kann und den WK dann einfach als Training ansehen kann weiss ich nicht. Muss ich probieren, sobald ich mal wieder zum Schiessen komme. Danke nochmal |
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Hi, ich kann zwar keine Tipps geben, wies besser geht mit der Konzentration. Kannn ur bestätigen, dass es mir genauso geht. Nur hilft bei mir das mit dem Wettkampf als training vorstellen auch nicht wirklich. Mir gehts eigentlich immer so, dass beim Wettkmapf, beim Probeschießen noch alles super läuft, und sobald ich die erste Wertungsscheibe aufziehe schießt in mir soviel Adrenalin hoch, dass ich erst wieder 10-15 Minuten brauche, bis ich wieder im Normalbereich bin. Es ist einfach doof, dass man sich nicht hinstellen kann und einfach loslegen kann. Bin auf weitere antworten gespannt. Gruß |
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Hallo Oliver, |
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Hey, ich bin ja auch Sportschütze und kenn beide angesprochenen Probleme. Ich habe im Wettkampf genauso das problem gehabt, dass ich wesentlich schlechter geschossen hab, als im Training. Ich muss aba dazusagen, dass es eigentlich bei nicht Profis normal ist, dass man gegenüber dem Training so 2-3 Ringe verliert, da einfach mehre Faktoren eine Rolle spielen und Einfluss nehmen. Ich versuche einfach das Training so wettkampfnah wie möglich zu gestalten und mir Trainingspartner auf gleichem oder sogar auf einen kleine Tick höhren Niveau zu suchen. Und zum Zweiten Problem vom Oliver, kann ich nur dazusagen, dass man auch bei etwas höheren Puls schießen kann. Ich z.b. brauche Teilweise aweng einen puls und eine gewisse Anspannung um mein Leistung abrufen zukönnen. Und wenn doch der Puls mal so hoch ist, versuche ich mit Atemtechnik (Bauchatmung) ihn zu senken oder mir einen sauberen Schuss wie beispielsweise beim Scatt vorzustellen und ihn genauso aufzubauen. Gruß |
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Lasst es uns mal für das Schießen zusammenstellen: |
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hi! das ist ganz einfach! wenn du dir klar machst, dass du deine schüsse schiesst und die zielpunkte triffst, weil es dir spass macht, weil du es willst und dabei das publikum ausblendest! dann erreichst du was du willst!
( mir hilft das sehr!)
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Das ist leider immer leichter gesagt als selbst dann umgesetzt. Positives Denken hilft oft, aber leider nicht immer. Wenn sich ein negativer Gedanke so fest eingeprägt hat, dann prallen die positiven Gedanken ab, wie Regentropfen auf einem frisch gewachsten Auto. |
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Rouven M. schrieb:
Hi Rouven, ich versuch mal zu beschreiben.
Also beim Schiessen ist es so, dass das Gewehr (von Pistole hab ich kaum Ahnung) möglichst ohne Muskelkraft getragen werden soll. Die Knochen wirken dabei wie ein Gerüst. Wer Muskeln anspannt kann das im Training gut machen, im Wettkampf kann man die Anspannungen aber nicht so gut dosieren und fängt an zu zittern. Beim Schiessen ist das ein Problem ;) Aber auch wenn die Technik stimmt und man wenig Muskeln einsetzt, ist im Wettkampf Adrenalin da - der Puls steigt (Blutdruck und Pulsfrequenz). Das Gewehr springt im Takt mit dme Puls mit und schiessen wird teilweise unmöglich. Zumindest ich kann mich nicht durchringen auf gut Glück mit springender Mündung abzuziehen. Dann verkrampft man ein bisschen, sprich Muskeln kommen zum Einsatz und die gesamte Technik fällt in sich zusammen. Äußere Einflüsse spielen dabe weniger eine Rolle. Der Druck ist auch bei Wettkämpfen ohne Zuschauer da. Je mehr Zuschauer, desto mehr Druck, aber auch bei keinem Zuschauer ist das Problem im Prinzip das selbe - halt nicht ganz so stark in seinen Ausprägungen (Puls vllt nur 100 statt 120 etc.). Bei mir sieht das immer so aus: Früher hab ich wichtige Teile des Schußaufbaus einfach wegen dem Druck vergessen, also einfach mal nciht dran gedacht sauber Abzuziehen und schon hat man nen Schuß verrissen. Das hab ich mittlerweile im Griff. Das Problem ist bei mir, dass ich mich fühle, als wär ich aus Pappe. Völlig instabil, alles wackelt (buchstäblich weiche Knie). Meine Beine stehen nicht sicher, das merk ich und verlier das Vetrauen. Beim Abziehen kommen dann oft irgendwelche ruckartigen Muskelbewegungen zustande und der Schuß geht völlig daneben. Wegen dem Gefühl in den Beinen (mein Oberkörper ist eigentlich meistens ruhig) hab ich jetzt schon überlegt ob es was bringt, wenn ich vor dem Wettkampf dehne und etwas Sport mache (Dehnen tun sich die wenigsten Schützen). Ich hab einfach das Gefühl, dass wenn die Muskeln sozusagen erschöpft sind, nicht mehr so angespannt und aktiv werden. Vllt. erklärt das auch, warum ich z.B. nach anstrengenden Aktivitäten dann beim Schiessen oft besser bin als wie wenn ich aufsteh und um 8 schon zum Schiessen geh. Ist sicher nicht vollständig, können ja noch andere Schützen was zu schreiben.
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Was für Faktoren wirken auf einen Sportschützen im Allgemeinen ein? LOCKERHEIT STABILITÄT ENTSPANNUNG ERREGUNG ÜBERTRAGUNG DER UNRUHE VERKRAMPFUNG EINBRUCH DES ZUGRIFFS AUF DIE RESSOURCEN ÄUSSERE EINFLÜSSE DRUCK ABRUF VON RESSOURCEN STABILITÄT SELBSTVERTRAUEN IDEOMOTORISCHE AUSWIRKUNGEN / SELBSTERFÜLLENDE AFFIRMATIONEN KÖRPERLICHE GEFÜHLE EIGENE RITUALE LOCKER "LASSEN" KÖRPERLICHE RUHE INDIVIDUALITÄT |
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Hi! Ich bin Sommerbiathlet (Laufen + Schießen) war auch schon bei dir im Schützenhaus ;-) Für mich stellt sich das Problem, das ich die Runde rum rennen muss und dabei am besten den Kopf ausschalte damit es nicht so weh tut, dann aber an den Schießstand komme und binnen Sekunden die 5 Dinger mit voller Konzentration umhaun muss. Mir hilft es immer sehr, wenn ich an mich glaube und am aller besten geht das schießen wenn ich ganz doll daran glaube, das die Scheibe 50m weit weg weiß wird. DU darfst keine Zweifel aufkommen lassen. Klingt ein bisschen Psycho ist aber so, wenn du daran glaubst das der Schuß trifft ist er drinne. Fängst du nur an über die Konsequenzen nachzudenken was passiert wenn du den nicht triffst dann hast du schon verloren.
Glaub an dich! |
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Ich habe das Poblem, dass ich im Training oft sehr viel schlechter bin, als im Wettkampf. Das klingt zwar nicht wie ein Problem, aber bei mir führt das dazu, dass ich im Training sehr schnell die Lust verliere, obwohl ich weiss, dass ich das Training brauche. Im Wettkampf ist dann alles gut. Ich bin hochkonzentriert und mich lenkt auch nichts ab. Aber ich merke mitunter, dass mir die Zeit des wirklich effektiven Trainings fehlt, weil meine Leistungen da nicht befriedigend sind. Deshalb die Frage: Gibt es jemanden, dem es auch so geht oder ging und wie kann man es besser machen? |
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Fehlende oder schwindende Motivation wird am besten mit perfekt gesteckten Zielen angegegangen. Kleine Hilfe für perfekt gesteckte Ziele: SMART - Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Time (Zeitrahmen) Erfolgreiche Menschen behalten Ruhe und Überblick. Sie erkennen das Wichtige und Wesentliche im Leben. Innere Ruhe bringt Klarheit, Gelassenheit und innere Stärke. Wenn Ihr Fragen habt - einfach fragen! |
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