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...oder Olympische Spiele?
...oder die Fussball-EM?
Im Endeffekt dürften doch dann überhaupt keine Sportveranstaltungen im Fernsehen gezeigt werden, ausser vielleicht irgendwelche lokalen Meisterschaften im Hallenhalma oder Teebeutelweitwurf. Ich glaube nicht, dass der Radsport sauberer oder verseuchter ist als irgendwelche anderen Sportarten, nur wenn der ganze Tross immer zusammen ist, bleibt natürlich leichter mal ein Sünder im Netz hängen, als beispielsweise in der Leichtathletik, wo jeder alleine in der Welt rutingelt und sei eigenes Süppchen kocht. Wahrscheinlich im wahrsten Sinne des Wortes...
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Ich denke, wenn die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten den Auftrag haben, davon zu berichten, wie die Fahrer bei der Tour de France mit fairen Mitteln um den Sieg kämpfen, dann sollten sie auch den Auftrag haben, der Öffentlichkeit zu zeigen, wenn sie, die Fahrer, dies mit unfairen Mitteln tun. Die Frage ist vielmehr: Wie? In diesem Zusammenhang gehen ARD/ZDF mit der Thematik viel besser um als der (reine = ausschließliche) Sportsender Eurosport.
Dass sich wieder alle Welt betrogen fühlt (zu Recht!), darf nicht dazu führen, dass ein kollektives Schweigen darüber ausbricht, warum das so ist, wie es dazu kommen konnte und welche Konsequenzen zu ziehen sind.
Im übrigen zeigt die Zahl der positiven Doping-Proben nicht, dass „das System greift“. Das ist aber eine Behauptung, die häufig, auch in den Medien, gemacht wird. Dazu müsste man aber wissen, wie viele der Kontrollierten gedopt sind. Wenn es nur drei waren (bei drei Auffälligen), liegt die Entdeckungsquote bei 100%, wenn es 30 waren, man entdeckt aber nur drei, dann liegt die Quote bei 10%. Da man aber nicht weiß, wie viele tatsächlich gedopt sind, sondern lediglich weiß, dass x Personen erwischt wurden, kann man über die Quote nichts aussagen. Solange die Definition lautet: „Gedopt ist, wer erwischt wird.“ (und nur so kann sie im rechtsstaatlichen Sinne lauten!), werden wir nie wissen, ob das Kontrollsystem wirklich greift. Es zählt die Unschuldsvermutung. Und deren Sinn wird (leider) immer wieder in Frage gestellt. Eine Alternative wäre die Plausibilität (dann wäre Ricco schon längst draußen gewesen), aber damit wäre der Willkür Tür und Tor geöffnet.
Ich habe keine Lösung. Das wäre ja nicht schlimm, aber ich fürchte, dass es keine gibt. Und das ist schlimm.
Gruß, Josef
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Die Dopingbekämpfung kostet auch Geld. Dieses Geld Investieren ZDF und ARD. Und ich denke, dass das System der ASO wie man sieht auch greift. Das Argument wird sicherlich in 2 Jahren nicht mehr greifen, da dann alle Doper rausgefischt sein sollten. Ich teile die Meinung, dass ARD und ZDF gar keinen Sport mehr übertragen dürfte. Beim Fußball z.B. gibt es erst seit kurzem Blutkontrollen. Wenn man beim Fußball, Schwimmen o.ä. von heut auf morgen so kontrollieren würde wie beim Radsport, würden diese Sportarten an Sportlermangel erstmaleine Pause einlegen müssen. Eigentlich ist der Radsport der Vorreiter, wird aber als Sündenbock dargestellt. Wo viel und gut kontrolliert wird gibt es auch viele Dopingfälle. Es ist wie im Straßenverkehr, wenn uberall Radarfallen aufgestellt werden würden, gäbe es zunächst mehr Bußgeldverfahren, dann würden die Leute langsamer fahren.
Die Hoffnung nie aufgeben!!!
Zu dem Beitrag von Josef: Das System greift besser als in den Händen der UCI.
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Ich bin der Meinung, dass ARD und ZDF unbedingt weiter übertragen sollten, um den Fahrer, die nicht gedopt haben, nicht zu schaden. Außerdem wird den Fahrern, die gedopt haben, durch die Übertragung geschadet, da sie ihren Ruf ruiniert. Wenn ARD und ZDF jetzt mit der Übertragunng aufhören würden, währe das eine Politik des Wegschauens, die wir alle nicht wollen (Beispiel: Tibet).
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