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Thema 'BMW SAUBER und die Saison 2009-Meinungen ,Kommentare,Stimmen'

Betreff:  Aw:BMW SAUBER und die Saison 2009-Meinungen ,Kommentare,Stimmen
Autor: Stefan S.
Datum:09.04.09 20:32

Ja BMW sollte mal ein paar mal gewinnen aber ich glaube Brawn ist heuer zu stark.

 
Betreff:  Aw:BMW SAUBER und die Saison 2009-Meinungen ,Kommentare,Stimmen
Autor: Bernie
Datum:27.11.09 19:20

Zu welchem Preis der Konzern das Team verkauft, wollte er nicht sagen. Von den derzeit 388 Mitarbeitern am Standort Hinwil in der Schweiz kündigte BMW am Freitag rund 140. Weitere Entlassungen seien nicht auszuschließen. Insgesamt waren bislang 740 Mitarbeiter in der Formel 1 tätig. Betroffene in München und Landshut sind dem Sprecher zufolge anderswo im Unternehmen untergekommen.

BMW kaufte den Schweizer Rennstall 2005 von Sauber Der Autobauer hatte den Schweizer Rennstall im Sommer 2005 von Sauber gekauft und war ab 2006 mit dem BMW Sauber F1 Team an den Start gegangen. Nach mäßigen Erfolgen beschloss BMW Ende Juli dieses Jahres, sich mit Ablauf der Saison 2009 aus der teuren Formel 1 zurückzuziehen. Mit den gesparten Millionen will sich der Konzern ein Image als umweltfreundlicher Hersteller verpassen.
Im September kündigte BMW zunächst an, das Team an Qadbak Investments zu verkaufen, eine in der Schweiz ansässige Stiftung, die die Interessen von Familien aus dem arabischen Raum und Europa vertritt. Der BMW-Sprecher sagte am Freitag, der Verkauf sei geplatzt, weil kein Startplatz zur Verfügung gestanden habe.
Wie das bayerische Unternehmen hatten zuletzt Toyota und Honda dem Rennzirkus den Rücken gekehrt. Daimler kündigte dagegen an, ab 2010 mit einem eigenen Team in der Formel 1 zu starten.

 
Betreff:  Aw:BMW SAUBER und die Saison 2009-Meinungen ,Kommentare,Stimmen
Autor: Bernie
Datum:27.11.09 19:33

Käufer gefunden
Peter Sauber übernimmt BMW-Formel 1-Team!!
BMW verkauft sein Formel 1-Team an den früheren Eigner Peter Sauber. Der 66-jährige Schweizer sprang kurzfristig als Käufer ein, nachdem die Verhandlungen zwischen BMW und der Stiftung Qadbak gescheitert waren. Völlig sicher ist aber nicht, ob das Team in der kommenden Saison überhaupt einen Formel 1-Startplatz bekommt.

Foto: dpa/DPA
Das Formel 1-Team von BMW geht an den früheren Eigner Peter Sauber


Sauber statt Qadbak: Der frühere Teameigner Peter Sauber hat das Formel-1-Team BMW-Sauber wieder selbst übernommen und damit den weiteren Bestand seines Lebenswerkes gesichert. Der 66 Jahre alte Schweizer springt kurzfristig für die in der Schweiz ansässige Stiftung Qadbak ein, an die der Münchner Automobilhersteller BMW das Team eigentlich schon Mitte September verkaufen wollte. Das gab BMW am Freitag bekannt.

"Ich bin sehr erleichtert, dass wir diese Lösung gefunden haben“, sagte Sauber nach der Bekanntgabe des Deals: "Damit können wir den Standort Hinwil und einen Großteil der Arbeitsplätze erhalten.“ Wie ursprünglich bei Qadbak, hinter denen angeblich finanzkräftige Investoren aus dem Mittleren Osten stehen sollten, ist auch der Verkauf an Peter Sauber noch an die Bedingung geknüpft, dass das Team einen Startplatz für die Formel-1-Saison 2010 erhält.

Allerdings ist der Schweizer sehr zuversichtlich, dass sein Team beim Saisonstart am 14. März in Bahrain dabei sein wird. "Sonst hätte ich das Team nicht übernommen“, sagte er auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz am Freitag in Hinwil: "Eine hundertprozentige Garantie gibt es nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass wir den Platz nicht bekommen.“

Noch wartet Sauber, der nach eigener Aussage "der einzige Investor“ ist, auf die Entscheidung des Automobil-Weltverbandes FIA über die Vergabe des durch den Toyota-Ausstieg freigewordenen Platzes. Welche Fahrer im kommenden Jahr für Sauber starten sollen, ist noch nicht bekannt. Robert Kubica (Polen) wechselt zu Renault, der Mönchengladbacher Nick Heidfeld wird mit Mercedes in Verbindung gebracht. Hoffnungen auf ein Cockpit macht sich Testfahrer Christian Klien (Österreich).

"Wir sind sehr froh über diese Lösung. Damit ist die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft des Teams erfüllt. Unser Verhältnis zu Peter Sauber war immer ausgezeichnet und von höchstem Respekt geprägt“, sagte BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Draeger. BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen sagte in Hinwil, dass die Münchner "Peter Sauber bei der Suche nach Sponsoren unterstützen werden“.

"Für mich selbst ist das jetzt hier zu Ende, hier beginnt jetzt eine neue Ära“, sagte Theissen, ohne konkret auf seine eigene Zukunft einzugehen. Der Verkauf an Qadbak sei daran gescheitert, dass BMW die Vertragsbedingungen bezüglich des Startplatzes und der Aufnahme ins Concorde Agreement nicht erfüllen konnte, sagte Theissen.

BMW und Sauber schlossen neben dem Verkauf eine weitere Vereinbarung, die einen Stellenabbau von derzeit 338 auf rund 250 Mitarbeiter vorsieht. Damit passt sich der Rennstall den neuen Rahmenbedingungen der Formel 1 an, die 2010 durch Beschränkungen von Materialien und Mitarbeitern deutlich kostengünstiger werden soll. Mittelfristig sollen die Ausgaben in der Königsklasse auf das Niveau der frühen 90er-Jahre sinken.

BMW hatte am 29. Juli seinen Ausstieg zum Saisonende verkündet, vier Jahre nach der Übernahme des Sauber-Teams zum Beginn der Saison 2006. Der Münchner Automobilkonzern will in Zukunft im Zuge einer "strategischen Neuausrichtung des Unternehmens“ unter anderem mehr auf Nachhaltigkeit setzen.

Der ursprüngliche Verkauf an Qadbak zog sich durch das Warten auf die Startberechtigung für 2010 hin. Die FIA hatte kurz vor der Einigung zwischen BMW und Qadbak den 13. und letzten Platz für 2010 an das neue Lotus-Team vergeben und den BMW-Sauber-Nachfolger nur als Nummer 14 und damit ersten Nachrücker geführt. Möglicherweise hat sich die Neuvergabe nach dem Toyota-Rückzug auch deshalb bislang verzögert, weil die FIA mit den Japanern noch über die Höhe der Konventionalstrafe verhandelt, die Toyota aufgrund des Ausstiegs aus dem erst im Sommer bis 2012 unterschriebenen Concorde Agreement verhandelt.

Zuletzt waren in der Schweiz Spekulationen aufgekommen, dass es die solventen arabischen Geldgeber hinter Qadbak gar nicht gibt. Der Vermittler von Qadbak, der auf den britischen Jungfraueninseln ansässig ist, soll selbst das nötige Geld für den Kauf nicht zur Verfügung gehabt haben. Durch den Verkauf an Sauber ist jetzt mehr Sicherheit für die FIA gegeben.